Anne-Frank-Realschule Gladbeck Kortestr. 13 45964 Gladbeck Tel.: 02043 / 29610 Fax: 02043 / 296155 Email: info@annefrankrealschulegladbeck.de
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Geschichte der Anne-Frank-Realschule

Als „Städtische Mittelschule im Aufbau“ wurde die Realschule am 28.3.1940 in Gladbeck gegründet. 48 Jungen und 48 Mädchen wurden nach einer mehrtägigen Aufnahmeprüfung für befähigt gehalten. Der Unterricht fand im Gebäude der heutigen Aloysiusschule statt und wurde oft durch schwere britische Luftangriffe auf Städte im Ruhrgebiet unterbrochen. Im Rahmen der Kinderlandverschickung verbrachten Schüler, Schülerinnen und ihre Lehrer die Schulzeit bis zum Kriegsende im Mai 1945 in Danzig und Mittenwald.

 

Im Februar 1946 konnte der Unterricht nach behelfsmäßiger Instandsetzung der Aloysiusschule in drei Klassenräumen mit 75 Jungen und 68 Mädchen wieder aufgenommen werden. Ein Jahr später machte der Gründungsjahrgang 1940 seine Abschlussprüfung.

 

Ab 1949 durfte sich die „Mittelschule im Aufbau“ nun „staatlich anerkannte Mittelschule“ nennen. In den 50er Jahren zog die Mittelschule in die alte Lutherschule an der Bottroper Straße um (1950) und wurde in „Städtische Realschule für Jungen und Mädchen in Gladbeck“ umbenannt (1952).

 

Angesichts des erfreulichen Zulaufs zur Realschule beschloss der Rat der Stadt Gladbeck den Bau eines neuen gemeinsamen Gebäudes an der Kortestraße und gleichzeitig die Trennung in „Städtische Realschule für Jungen“ und „Städtische Realschule für Mädchen“ (1961).

 

Beim 25jährigen Jubiläum der Realschulen im Jahre 1965 hatte die Mädchen-Realschule 14 Klassen und 530 Schülerinnen. Bis 1973 wuchs die Zahl stark an (24 Klassen mit 806 Schülerinnen), so dass die Unterstufenklassen in die Lambertischule ausgelagert werden mussten (bis Ende der 80er Jahre). Bedingt durch geburtenschwache Jahrgänge, die Gründungen der Gesamtschule in Gladbeck-Rentfort und einer weiteren Realschule in Gladbeck-Brauck war die Zahl der Schüler Ende der 70er-Jahre rückläufig geworden. So konnte die „Außenstelle Lambertischule“ aufgegeben werden.

 

Mit Beginn des Schuljahres 1974/75 wurde an beiden Gladbecker Realschulen die Koedukation eingeführt und auf Wunsch der Lehrerkollegien in „Werner-von-Siemens-Realschule“ (ehemalige Jungen-Realschule) und „Anne-Frank-Realschule“ (ehemalige Mädchen-Realschule) umbenannt.

 

Der Kultusminister ordnete an allen Realschulen NRWs mit Beginn des Schuljahres 1975/76 die Einführung der Differenzierung an. Die Schüler und –innen konnten  in der Oberstufe fremdsprachliche, naturwissenschaftliche und sozialwissenschaftliche Kurse wählen.

 

1990 feierten die Schulgemeinden der Anne-Frank-Realschule und der Werner-von-Siemens-Realschule mit einem festlichen Abend im Gildensaal des Schlosses Wittringen ihren 50.Geburtstag.

1976 wurde an der Anne-Frank-Realschule die partielle 5-Tage-Woche eingeführt: jeder erste und dritte Samstag im Monat waren unterrichtsfrei; die volle 5-Tage-Woche erfolgte erst 1993.

Schließlich wurde nach achtjähriger Laufzeit als Schulversuch 1999 der bilinguale Zweig endgültig installiert.

 

Aufgrund der großen Schülerpopulation beanspruchte die Anne-Frank-Realschule seit Mitte der 90er Jahre im gemeinsamen Gebäudekomplex an der Kortestraße auch die Räumlichkeiten der Werner-von-Siemens-Realschule, die ihrerseits in das Gebäude der ehemaligen Hauptschule Mitte-West einzog.

 

Außerdem machte die Raumnot (steigende Schülerzahlen) eine räumliche Erweiterung beider Realschulen notwendig. Die Anne-Frank-Realschule erhielt einen großen Musikraum und mehrere naturwissenschaftliche Fachräume (2004).

 

 

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