Anne-Frank-Realschule Gladbeck Kortestr. 13 45964 Gladbeck Tel.: 02043 / 29610 Fax: 02043 / 296155 Email: info@annefrankrealschulegladbeck.de
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Der evangelische Religionsunterricht an der Anne-Frank-Realschule

Die Lehrerinnen und Lehrer der Anne-Frank-Realschule bieten den Kindern im evangelischen Religionsunterricht die Möglichkeit, religiöse Werte kennen zu lernen, kritisch zu hinterfragen und neu einzuordnen. Dazu setzen sich die Schülerinnen und Schüler in den einzelnen Klassenstufen mit unterschiedlichen Inhalten, bzw. Schwerpunkten auseinander. Klasse 5/6 Kennen lernen und Umgang mit der Bibel; Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament; die Person Jesus; Gleichnisse; Leben in Israel zur Zeit Jesu; Urkirche; Apostel Klasse 7/8 Menschen in der Nachfolge Jesu: Diakonie, Fragen nach Werten im Leben, Vorbilder, Luther, Reformation, christliches Handeln; Menschen im Zweifel: Aberglaube, Sekten, Drogen, Gefahren; Jüdische Religion, Islam Klasse 9/10 Weltreligionen; verschiedene Aspekte des 5. Gebots: Todesstrafe, Abtreibung, Selbstmord… Weitere Themen: Lebensentwürfe; Orientierung; Schöpfung: Was ist der Mensch? Was darf der Mensch? 

Das Fach Katholische Religion

 

Das Fach Katholische Religionslehre ist nach Art. 7 Abs. 3 des GG der Bundesrepublik Deutschland ordentliches Lehrfach. Es wird in Übereinstimmung mit den Lehren und Grundsätzen der katholischen Kirche erteilt. Im Folgenden listen wir die Ziele und Aufgaben auf, die der Katholische Religionsunterricht sich setzt.

 

Die Katholische Religionslehre macht mit der Botschaft des christlichen Glaubens bekannt und fragt nach dem Sinn und Wert des menschlichen Lebens und der Welt.

Die Frage nach Gott wird geweckt und reflektiert. In Auseinandersetzung mit Konfessionen und Religionen wird Verständnis und Toleranz gefördert und zur eigenen persönlichen Entscheidung befähigt.

Es gilt, den Schülern das kulturelle Erbe des Christentums zu erschließen, das Verständnis der Welt als Schöpfung Gottes und die Stellung des Menschen als Mitschöpfer  zu betonen.

 

Die Arbeit im Unterricht erfolgt mit den Büchern aus dem Patmos-Verlag:

Zeit der Freude 5/6

Wege des Glaubens 7/8

Zeichen der Hoffnung 9/10

Als Bibel haben wir die Einheitsübersetzung gewählt.

 

Aufgrund des Lehrplans und mit Hilfe der o. g. Bücher  ergeben sich folgende Kernthemen:

 

  1.  

 

Klasse 5

Klasse 6

Leben in der Familie

Die Taufe

Feste und Feiern / Das Kirchenjahr

Stars und Vorbilder

Die Bibel

Angst und Vertrauen

Kirche als Gemeinschaft

Jesus und seine Zeit und Welt

Evangelisch - Katholisch

Das Judentum

Klasse 7

Klasse 8

Exodus

Gott

Schuld und Vergebung

Die Schöpfung

Freundschaft und Verliebt sein

Gewissen

Dem Geist Gottes Raum geben

Propheten

Die Reformation

Eucharistie

Klasse 9

Klasse 10

Du sollst nicht töten

Der Sinn des Lebens

Die Kirche

Liebe und Sexualität

Gerechtigkeit schafft Frieden

Leid, Tod, Auferstehung

Arbeit-Beruf-Freizeit

Jesus

Christen und Juden zur Zeit des Nationalsozialismus

Meditation und Gebet

 

 

 

 

Ergänzend dazu gibt es Wahlthemen, wie z. B „Islam“, „Sekten/’Okkultismus“, „Buddhismus/Hinduismus“, „Würde des menschlichen Lebens“.

 

Unsere Schule besitzt für unser Fach eine Anzahl von Lektüren, die die Schüler zu bestimmten Themen im Unterricht lesen. So bietet sich das „Tagebuch der Anne Frank“ an (Themen: Angst – Vertrauen; Freundschaft – erstes Verliebtsein;  Judentum), „Esthers Angst“ (Thema: Sekten), „Einbahnstraße“ (Themen: Schuld und Vergebung; Freundschaft und erstes Verliebtsein; Der Sinn des Lebens), „Sophie Scholl“ (Thema: Lernen aus unheilvoller Geschichte; Du sollst nicht töten)

 

Das Wissen zum Kirchenjahr ist bei immer weniger Schülern vorhanden, so dass wir in unserem Religionsunterricht die Unterrichtsreihen bei bevorstehenden Festtagen unterbrechen und evtl. durch  fachspezifische Kreuzworträtsel Kenntnisse über kirchliche Feiertage   vermitteln.

 

Unser Religionsunterricht motiviert zu religiösem Handeln, indem die Schüler einer Jahrgangsstufe den Begrüßungsgottesdienst für die Fünftklässler mit Lehrern planen und gestalten (Fotos)

Es werden Begrüßungskerzen gebastelt, die in der Kirche verteilt werden.

 

Auch der Abschlussgottesdienst der Entlassschüler wird von den Zehntklässlern und den Lehrern geplant und durchgeführt

 

Den Weihnachtsgottesdienst für die unteren Klassen planen die Lehrer mit einigen Schülern aus der 5. oder 6. Klasse.

 

 

„Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.“ (1 Petr 3,15) Diese Worte beschreiben eine Zielsetzung für den katholischen Religionsunterricht in der Schule. Damit leistet unser Fach einen eigenständigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und Weltorientierung

 

im Rahmen schulischer Bildung.

 

 

 

Herausforderung an den Religionsunterricht

 

Damit der Religionsunterricht diese Hoffnung erfüllen kann, müssen wir Lehrer vor allem die veränderte Situation der Kinder in der heutigen Gesellschaft genau im Blick haben. Denn der Religionsunterricht ist heute oft der einzige Ort, an dem die Kinder und Jugendlichen mit dem Glauben in Berührung kommen.

 

 

 

Besondere Chancen des Religionsunterrichtes

 

.Auch unsere Schülerinnen und Schüler stellen die „großen Fragen“ wie: „Was ist der Mensch?“, „Was ist Sinn und Ziel unseres Lebens?“, „Woher kommt das Leid?“ oder „Existiert Gott?“. Der Religionsunterricht schafft hier einen ganz eigenen, unverwechselbaren Zugang zur Auseinandersetzung mit diesen Fragen, der oftmals durch keinen anderen Unterricht geschaffen werden kann.

 

 

 

Raum für Lebenswirklichkeit der Kinder und Jugendlichen

 

In erster Linie heißt das für uns als Religionslehrer, den Religionsunterricht als einen Freiraum zu begreifen, den wir auf christlicher Grundlage als Plattform zur Auseinandersetzung mit den großen Fragen der Jugendlichen nutzen. So haben wir die Chance dazu beizutragen, dass die Schülerinnen und Schüler jeder Jahrgangsstufe, dem jeweiligen Niveau entsprechend, einen Weg zu freier Entscheidungsfähigkeit finden, zur Herausbildung eines eigenen Standpunktes, zu Offenheit und Toleranz anderen gegenüber.

 

 

 

Unterrichtsinhalte

 

Diese Entwicklung erfolgt bei uns auf der Basis von Vermittlung des Grundwissens über den Glauben und die Kirchengemeinschaft, der die Kinder und Jugendlichen angehören. In verschiedenen, fest im Lehrplan verankerten Themen wie „Kirchenjahr“, „Bibel“, „Sakramente“, „Jesus Christus“, „Exodus“, „Geist Gottes“ und vielen mehr wird dieses Wissen vermittelt, das zur Identitätsbildung des katholischen Christen beiträgt.

 

Aber auch eine breite Palette von Themen ist fest verankert, die ganz direkt die Lebenswirklichkeit der Schüler zum Thema haben, z.B. „Schuld“, „Leben in der Familie“, „Angst und Vertrauen“, „Liebe und Sexualität“ u.v.m. Gerade auch diese Themengebiete ermöglichen es uns als Lehrkräften, den Kindern und Jugendlichen zu zeigen, dass ihre ganz individuellen und ureigenen Lebensläufe, Ängste und Hoffnungen eng mit der frohen Botschaft Christi verbunden sind. Sie erhalten hier einen tragfähigen Boden für selbstbestimmtes, sich selbst und dem Nächsten verpflichtetes Denken und Handeln, moralische Orientierung und nicht zuletzt Hoffnung und Perspektive.

 

 

 

Gelebter Glaube

 

Zusätzlich vermitteln wir im Unterricht Zugang zu den Formen des gelebten Glaubens, denn das Miteinander im Glauben kann ein unersetzlicher Halt im Leben sein. Diese Chance sollen unsere Schülerinnen und Schüler bekommen. Wesentlichen Beitrag dazu leisten auch unsere gemeinsamen Gottesdienste.

 

 

 

Offenheit dem Nächsten gegenüber

 

Nicht nur den eigenen Glauben sollen die Schülerinnen und Schüler kennen lernen, sondern auch die Glaubensinhalte anderer Religionen. Dadurch sollen sie offen und gesprächsbereit werden über ihre eigene Kultur hinaus. Dies kann nur gelingen, wenn wir ihnen den Glauben anderer Gemeinschaften nahe bringen.

 

 

 

In diesem Sinn ist es unser Ziel, den Glauben

 

-         im Dialog mit den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler,

 

-         mit dem Wissen und den Erkenntnissen der anderen Fächer,

 

-         mit den gegenwärtigen Fragen der Lebens- und Weltgestaltung und

 

-         mit den Positionen anderer Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen

 

zu erschließen.



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