Anne-Frank-Realschule Gladbeck Kortestr. 13 45964 Gladbeck Tel.: 02043 / 29610 Fax: 02043 / 296155 Email: info@annefrankrealschulegladbeck.de
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Die digitale Schule 4.0

Neue Medien in der Anne-Frank-Realschule Gladbeck

 

1 Einleitung-digitale Bildung heute

Die Lebenswelt der heutigen Jugend ist in höchstem Maße digitalisiert. Bereits in der Grundschule wachsen die Kinder teilweise in der Gemeinschaft mit anderen „digital natives“ auf, für die das Smart- phone, verbunden mit dem ständigen Zugang zum Internet und den entsprechenden Kommunikati- onsplattformen, zum täglichen Tagesablauf wie das Anziehen, Waschen und Zähneputzen gehören.

Mit Beginn der fünften Klasse, also der Eingangsklasse in die Sekundarstufe 1 bzw. in die Realschule, gehört somit für einen Großteil der Schülerinnen und Schüler der Besitz und Umgang mit einem Han- dy zur Normalität. Ähnlich, wenn scheinbar auch nicht in dem Ausmaße, verfügen Fünftklässler bereits über erste Erfahrungen im Umgang mit einem Netbook, Laptop oder dem heimischen Desktop-PC.

Gleichzeitig ergeben unterrichtliche Beobachtungen, dass der Gebrauch dieser neuen Medien relativ fokussiert ist auf einige wenige Anwendungen (oder Apps) in Form von Kommunikationsplattformen (zurzeit u.a. Whatsapp, Facebook), Fotonetzwerken (zurzeit u.a. Instagram oder Snapchat) oder PC- Spielen, wozu auch sämtliche Spielekonsolen gezählt werden müssen.

Mit diesen Ausgangsvoraussetzungen einher geht ein rasender technologischer Wandel im Bereich digitaler Medien. Immer wieder erwächst der Eindruck, dass eine vor ein paar Jahren noch nicht vor- stellbare Dimension plötzlich Realität wird: Als Beispiel sei hier der 3-D Drucker genannt, der nunmehr in der Lage ist, Gegenstände in einem dreidimensionalen Abbild in unterschiedlichen Materialien „auszudrucken“. Dieses Beispiel zeigt auch, welche weitgehenden Folgen eine solche Erfindung zeiti- gen wird: Zum einen verändern sich möglicherweise Vertriebswege von Waren, sie sind nicht mehr nur online bestellbar, sondern in Form einer entsprechenden Druckdatei auch sofort verfügbar. Zum anderen stellt sich für viele Unternehmen die Frage, inwieweit sie noch (Ersatz-) Teile vorhalten müs-

1

Ein auf die Zukunft angelegtes Medienkonzept muss diese Entwicklungen im Blick haben, um nicht schon morgen nur mehr antiquarischen Wert zu besitzen. Die Anne-Frank-Realschule versucht, mit einer geteilten Strategie den digitalen Fortschritt so zu begleiten, dass Schülerinnen und Schüler mit dem Erlangen der Fachoberschulreife auch auf dem Stand der Technik sind, was den kreativen Ein- satz, Umgang sowie die Kritikfähigkeit neuer Medien angesichts der vielfältigen Problemstellungen, die sich aus dem Alltag, der Schule oder zukünftig der Wissenschaft ergeben.

Zum einen setzt die Schule auf

  1. eine informationstechnische Grundbildung für alle Kinder in der siebten und achten Jahr- gangsstufe und zum anderen auf

  2. die gezielte Auseinandersetzung mit den neuen Medien auf Ebene der einzelnen Unterrichts- fächer mit der jeweiligen fachdidaktischen Zielperspektive und eingebettet in das schulinterne Curriculum.

Ergänzt wird diese Arbeit rund um die Neuen Medien durch die Peer-to-peer Tätigkeit der Medien- scouts, dies deshalb ein eigenes Kapitel in dem vorliegenden Medienkonzept erhalten.

Eingefasst werden alle nachfolgenden Überlegungen der Schule in den sogenannten Medienkompe-

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sen, wo doch ein fast zeitgleiches Produzieren möglich ist.

tenzrahmen NRW, der für das Jahr 2018 modifiziert wurde.

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1

Diese Überlegungen sind auch auf den Bildungsbereich zu übertragen: Es geht nicht mehr nur darum, wie man sinnvoll in welchen Fächern die neuen Medien einsetzt, sondern es wird vielleicht in einigen Fakulten darum gehen, inwieweit Inhalte einzelner Unterrichtsmodule substituiert werden durch die neuen Medien. Nur ein Aus- blick: Die in Zukunft funktionsfähige, simultan übersetzende App auf dem Handy wird für den Fremdsprachen- unterricht eine ähnlich revolutionierende Funktion besitzen wie der Taschenrechner für den Mathematikunter-

richt.

 

2

Abgedruckt unter www.medienpass.nrw.de/de/inhalt/ziele (abgerufen am 14.08.2018)
Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck 

 

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2 Der organisatorische Rahmen – Medienpass NRW

Das Land Nordrhein-Westfalen hat in Analogie zur Arbeit der Kultusministerkonferenz die neuen An- forderungen an schulisches Lernen formuliert.
„Mit der Neufassung des Medienkompetenzrahmens NRW hat [NRW] ein bewährtes Instrument der systematischen Vermittlung von Medienkompetenz nun konsequent auf nationale und internationale Entwicklungen abgestimmt. Die sechs Kompetenzbereiche mit insgesamt 24 Teilkompetenzen zielen dabei insgesamt auf eine systematische Medienbildung entlang der gesamten Bildungskette ab. Sie beziehen schulische wie außerschulische Lernorte ein und bilden die Grundlage für die Weiterentwick- lung von Lehr-Lern-Prozessen in allen Fächern. Es werden sechs Kompetenzbereiche unterschieden:

  1. Bedienen und Anwenden“ beschreibt die technische Fähigkeit, Medien sinnvoll einzusetzen und ist die Voraussetzung jeder aktiven und passiven Mediennutzung.

  2. Informieren und Recherchieren“ umfasst die sinnvolle und zielgerichtete Auswahl von Quellen sowie die kritische Bewertung und Nutzung von Informationen.

  3. Kommunizieren und Kooperieren“ heißt, Regeln für eine sichere und zielgerichtete Kom- munikation zu beherrschen und Medien verantwortlich zur Zusammenarbeit zu nutzen.

  4. Produzieren und Präsentieren“ bedeutet, mediale Gestaltungsmöglichkeiten zu kennen und diese kreativ bei der Planung und Realisierung eines Medienproduktes einzusetzen.

  5. Analysieren und Reflektieren“ ist doppelt zu verstehen: Einerseits umfasst diese Kompe- tenz das Wissen um die Vielfalt der Medien, andererseits die kritische Auseinandersetzung mit Medienangeboten und dem eigenen Medienverhalten. Ziel der Reflexion ist es, zu einem selbstbestimmten und selbstreguliertem Umgang mit der eigenen Mediennutzung zu gelan- gen.

  6. Problemlösen und Modellieren“ bezieht sich auf das Entwickeln von Strategien zur Prob- lemlösung, Modellierung und Zerlegen in Teilschritte (beispielsweise mittels Algorithmen). Es wird eine informatische Grundbildung als elementarer Bestandteil im Bildungssystem veran- kert, nämlich die Vermittlung von Fähigkeiten im Programmieren, die Reflektion der Einflüsse

    von Algorithmen und die Auswirkung der Automatisierung von Prozessen in der digitalen3

    Welt.“

Ersichtlich an der Aufzählung ist, dass sich Kultusministerkonferenz und Bildungsministerium des Landes konsequent von technik- oder anwendungsbezogenen Aussagen hin zu einem übergeordne- ten Schema mit wenigen Kompetenzbereichen orientiert haben, um Festlegungen nicht allzu schnell obsolet werden zu lassen. Nachfolgend die Ausformulierung der Kompetenzen.

 

1 Medienkompetenzrahmen NRW 2018

3

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Siehe www.medienpass.nrw.de/de/inhalt/ziele (abgerufen am 18.08.2018)


Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck 

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3 Informationstechnische Grundbildung für alle Schülerinnen und Schü- ler an der Anne-Frank-Realschule

3.1 Vorbemerkungen

Seit 2015 wird in der Anne-Frank-Realschule intensiv an der Digitalisierung des Unterrichts gearbeitet. Die Anknüpfungspunkte hierbei wurden in groben Zügen dem Schulausschuss der Stadt Gladbeck im September 2015 vom Schulleiter vorgestellt. So sollte eine Informationstechnische Grundbildung als flächendeckendes Angebot für alle Schülerinnen und Schüler im Ergänzungsbereich vorgehalten wer- den. Dabei sei die Thematisierung des PC als Werkzeug für die Schule und den weiteren (beruflichen) Lebensweg ein grundlegender Schwerpunkt. Nicht außer Acht gelassen werden dürfe aber auch der Blick auf mögliche Gefahren (Verbraucherschutz) u.a. in Bezug auf die Vernetzung (z.B. Abofallen) und die informationelle Selbstbestimmung (Datenpreisgabe). Sukzessive sollte außerdem die Per- spektive auf weitere Geräte/Medien geöffnet werden.

Daneben wurde in der Schule zunehmend an der Ausstattung im eigenen Gebäude gearbeitet. Nach und nach wurden die Unterrichtsräume mit Beamern und einem Standard-PC ausgestattet, sodass die Möglichkeiten zur Präsentation und Recherche in nahezu allen Räumlichkeiten gegeben sind. Die Voraussetzungen für die pädagogische Nutzung dieser Ausstattung hat die Stadt Gladbeck in den Jahren 2016 und 2017 gelegt: In diesem Zeitraum wurde die Vollvernetzung fast aller Unterrichtsräu- me durchgeführt und mit „Scool-Control“ eine pädagogische Oberfläche zur Verfügung gestellt, die auf der Unterrichtsebene einen standardisierten Zugriff auf die verfügbaren Computer sichert.

3.2 Zielsetzungen

Die Informationstechnische Grundbildung an der Anne-Frank-Realschule soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, selbstständig, eigenverantwortlich aber auch kreativ und kritisch die Neuen Medien sowohl für die schulische Arbeit als auch im (zukünftigen) Lebenskontext zu nutzen. Sie setzt bewusst in Jahrgangsstufe 7 an, da erst nach der sogenannten Erprobungsstufe der beiden vorhergehenden Jahrgänge der Bildungsweg zur Fachoberschulreife für die Zielgruppe festgelegt ist und hierbei auch viele (Quer-)Einsteiger aus dem gymnasialen Zweig integriert werden, deren Erfahrungen im Bereich informationstechnischer Grundbildung angesichts unterschiedlicher zuvor besuchter Schulen sehr heterogen sind.

Die Informationstechnische Grundbildung ist als fester, verpflichtender Bestandteil für alle Schülerin-

4gemäß gültiger Ausbildungsordnung APO-SI. Sie umfasst in der Regel eine Stunde pro Schuljahr.

nen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 und 8 eingebettet in die sogenannten Ergänzungsstunden

3.3 Lehrplan Informationstechnische Grundbildung Jahrgang 7

Die zentralen Themen in Jahrgangsstufe 7 umspannen das grundsätzliche Handling von Dateien, die Konstruktion sicherer Passwörter als zentralem Zugang zu unterschiedlichen Anwendungen sowie eine grundlegende Einführung in die Textverarbeitung als im Alltag häufig genutzte Bürosoftware, um mindestens ein Bewerbungsschreiben und einen Lebenslauf erstellen zu können.

Thema/Inhalt

verbundene Medienkompetenz

1. Anmeldung und erste Orientierung am Schul-PC (Passwortvergabe, Grund- struktur der Oberfläche, Aufrufen einzel- ner Programme)

Medienausstattung (Hardware) kennen, aus- wählen und reflektiert anwenden; mit dieser verantwortungsvoll umgehen

2. Fenstertechnik, Speichern, Laden und Verschieben von Dateien, Möglichkeiten der Suche

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Informationen und Daten sicher speichern, wiederfinden und von verschiedenen Orten abrufen; Informationen und Daten zusammen- fassen, organisieren und strukturiert aufbe- wahren

3. Anforderungen an Passwörter als zentra- lem Zugang zu informationstechnischen Anwendungen via Recherche und Aufbe- reitung von Informationen aus dem Inter- net (handysektor.de)

Informationsrecherchen zielgerichtet durchfüh- ren und dabei Suchstrategien anwenden

Themenrelevante Informationen und Daten aus Medienangeboten filtern, strukturieren,

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4

siehe APO-SI, § 15, Absatz 4.

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Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck - 5 -

Thema/Inhalt

verbundene Medienkompetenz

 

umwandeln und aufbereiten

4. Dateitypen kennen und unterscheiden

Grundlegende Prinzipien und Funktionsweisen der digitalen Welt identifizieren, kennen, ver- stehen und bewusst nutzen

5. Grundlegende Software/Apps kennen und kategorisieren, Alternativen zu Kaufsoftware benennen

Verschiedene digitale Werkzeuge und deren Funktionsumfang kennen, auswählen sowie diese kreativ, reflektiert und zielgerichtet ein- setzen

6. Gefahren durch die unkontrollierte Nut- zung des Handys erkennen, die Drittan- bietersperre benennen und erklären

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Die interessengeleitete Setzung und Verbrei- tung von Themen in Medien erkennen sowie in Bezug auf die Meinungsbildung beurteilen

7. Eine Software ausprobieren und ihren Wert einschätzen (Tipp 10)

Verschiedene digitale Werkzeuge und deren Funktionsumfang kennen, auswählen sowie diese kreativ, reflektiert und zielgerichtet ein- setzen

8. Die Textverarbeitung (LibreOffice Writer) in Grundzügen kennen lernen, sodass man eine Bewerbung oder einen tabella- rischen Lebenslauf erstellen kann. Dabei folgende Kompetenzen erwerben:

  1. Bildschirm, -ansicht und einfache Texteingabe kennen

  2. Zeichen und Absätze formatieren können

  3. Tabstopps oder unsichtbare Ta- bellen zur Gestaltung einsetzen

Verschiedene digitale Werkzeuge und deren Funktionsumfang kennen, auswählen sowie die- se kreativ, reflektiert und zielgerichtet einsetzen

Medienprodukte adressatengerecht planen, gestalten und präsentieren; Möglichkeiten des Veröffentlichens und Teilens kennen und nut- zen

3.4 Lehrplan Informationstechnische Grundbildung Jahrgang 8

Die Informationstechnische Grundbildung in Jahrgangsstufe 8 setzt die Schwerpunkte auf die Anwen- dung der Tabellenkalkulation (LibreOffice Calc) und trainiert die Fertigkeiten rund um die Erstellung einer Präsentation zu einem (informationstechnischen) Thema. Die Tabellenkalkulation steht im ersten Halbjahr im Vordergrund, um die Schülerinnen und Schüler gezielt auf entsprechende Aufgaben in der Lernstandserhebung Mathematik vorzubereiten.

Thema/Inhalt

verbundene Medienkompetenz

1. Den grundsätzlichen Aufbau einer Tabel- lenkalkulation kennen lernen (Bestand- teile, Tabellenblätter, Zelladressen), ein- fache Zahleneingaben vornehmen kön- nen.

T abellenkalkulation
Verschiedene digitale Werkzeuge und deren Funktionsumfang kennen, auswählen sowie die- se kreativ, reflektiert und zielgerichtet einsetzen

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2. Die Vorteile einer Tabellenkalkulation zum Taschenrechner erfahren und beur- teilen können.

3. Einfache Berechnungen auf die Tabel- lenkalkulation übertragen, einfache For- meln eingeben

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4. Die Summenfunktion nutzen und einfa- che weitere Funktionen kennen (Mittel- wert, Min, Max)

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5. Relative und absolute Adressierung un- terscheiden können und gezielt bei Be- rechnungen in der Tabellenkalkulation eingeben.

6. Prozentrechnungen in der Tabellenkalku- lation abbilden und vornehmen.

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7. Einführung in das Thema „Präsentieren“, dabei Vorteile einer Präsentation gegen- über anderen Darstellungsformen (Vor- trag & Plakat) verdeutlichen

Präsentationssoftware Verschiedene digitale Werkzeuge und deren Funktionsumfang kennen, auswählen sowie die- se kreativ, reflektiert und zielgerichtet einsetzen

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Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck - 6 -

Thema/Inhalt

verbundene Medienkompetenz

 

Gestaltungsmittel von Medienprodukten ken- nen, reflektiert anwenden sowie hinsichtlich ihrer Qualität, Wirkung und Aussageabsicht beurteilen

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8. Einen Text/ein Thema im Internet re- cherchieren und mit Hilfe der Frage- Stichwort-Methode gliedern.

Informationsrecherchen zielgerichtet durchfüh- ren und dabei Suchstrategien anwenden

Themenrelevante Informationen und Daten aus Medienangeboten filtern, strukturieren, umwandeln und aufbereiten

9. Die Gliederung mit Hilfe eines Präsenta- tionsprogramms (LibreOffice Impress) aufbereiten.

Verschiedene digitale Werkzeuge und deren Funktionsumfang kennen, auswählen sowie die- se kreativ, reflektiert und zielgerichtet einsetzen

10. Eine Präsentation gestalten mit Hilfe der Frage-Stichwort-Methode und unterstüt- zenden Grafiken (wiederkehrendes De- sign, Einstiegsfolie, Inhaltsverzeichnis, Folien mit Inhalten und Endfolie)

Medienprodukte adressatengerecht planen, gestalten und präsentieren; Möglichkeiten des Veröffentlichens und Teilens kennen und nut- zen

11. Eine Präsentation gezielt vortragen.

Gestaltungsmittel von Medienprodukten kennen, reflektiert anwenden sowie hinsichtlich ihrer Qua- lität, Wirkung und Aussageabsicht beurteilen

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Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck - 7 -

4 Neue Medien in den traditionellen Fächern

Die Anne-Frank-Realschule hat sich in einer außerordentlichen Fortbildung gemeinsam auf die Kon- zeption des vorliegenden Medienkonzeptes vorbereitet. Im Anschluss an diese Fortbildung am 6. De- zember 2017 sind in den einzelnen Fachschaften konkrete Unterrichtsvorhaben erarbeitet worden, in denen, orientiert am Medienkompetenzrahmen des Landes Nordrhein-Westfalen, neue Medien auf vielfältigste Art und Weise zum Einsatz kommen. Nachfolgend werden diese Beiträge der Fachschaf- ten dokumentiert.

4.1 Deutsch

4.1.1 Jahrgangsstufe 6

Unterrichtsvorhaben: Szenisches Spiel am Beispiel „Till Eulenspiegel“:

In dieser Unterrichtsreihe geht es einerseits darum, den SuS den Schwank zu vermitteln, andererseits erste Versuche des Theaterspielens zu tätigen.
Nachdem die SuS zunächst theoretisch in die Thematik eingeführt worden sind, Merkmale des Schwanks kennen gelernt und wesentliche Streiche Eulenspiegels bearbeitet haben, wird in Klein- gruppen unter Vorgaben ein Eulenspiegel- Streich szenisch umgesetzt („Till heilt Kranke“).

Schnell erkennen die SuS, dass in dieser Geschichte unterschiedliche Schauplätze vorkommen müs- sen und verschiedenste Requisiten erforderlich sind.

Beides wird bei der Erstellung eines eigenen Drehbuchs berücksichtigt.

Der Einsatz der Neuen Medien bietet nun folgende Möglichkeiten:

Voraussetzung: Klassensatz schuleigener Tablets (z.B. Samsung Tab A 10.1), sowie vorhandener Internetzugang

 Recherche zu Beginn der Unterrichtsreihe
Wie in vielen Unterrichtsreihen kann hier der Einsatz Neuer Medien zur Recherche genutzt werden („Wer war Till Eulenspiegel?“, „Existierte er wirklich?“ usw.)

 Einsatzmöglichkeiten im szenischen Spiel: Video-Kamera und Schnitt – Software
Ziel soll es sein, das Kleingruppen- Spiel filmisch aufzuzeichnen. Hierdurch werden die Szenenwech- sel für die SuS einfacher zu gestalten, Schülerinnen und Schüler, die in ihrem jungen Alter noch Hemmungen haben, vor Gruppen aufzutreten, finden so einen Weg ihr Selbstbewusstsein zu stärken und schließlich ermöglicht der Einsatz eine Förderung der Kreativität der SuS. Nachdem das Theater- spiel der SuS aufgezeichnet worden ist, bearbeiten sie mithilfe einer Schnittsoftware eigenständig ihre „Filme“, fügen also die Szenen zusammen und bearbeiten ihre Werke hinsichtlich Effekte, Geräusche oder Musik.
Sobald die „Filme“ fertig sind, werden sie über einen Beamer der Klasse gezeigt und analysiert. Die Möglichkeit eines konstruktiven Feedbacks ist so gegeben.

4.1.2 Jahrgangsstufe 7

Unterrichtsvorhaben „Ballade“

In dieser Unterrichtsreihe lernen die SuS sowohl klassische als auch moderne Balladen kennen. Ne- ben der inhaltlichen und formalen Auseinandersetzung mit der Thematik soll den SuS auch ein aktuel- ler Zugang zu Balladen vermittelt und das eigenständige Lernen vertieft werden.
In diesem Zusammenhang bietet sich der Einsatz Neuer Medien ein.

Neben der Möglichkeit zur Recherche (z.B. Biographie der Dichter usw.) und Präsentation sollen hier auch die verschiedenen Aufnahmemöglichkeiten der Medien genutzt werden.
Nach dem Vorbild „
Junge Dichter und Denker“ kann in dieser Unterrichtsreihe fächerübergreifend gearbeitet werden: Deutsch und Musik.

Natürlich kann auch eine Kooperation zwischen den Fächern Deutsch und Kunst stattfinden, wie noch ausgeführt wird.

Doch zunächst die Kombination Deutsch/ Musik:

Die Musik der o.g. Produzenten ist auf der Plattform „Youtube“ kostenlos und für schulische Zwecke nutzbar. Sie bietet die Möglichkeit, dass die SuS modern produzierte und aktuell klingende „Play- backs“ bekommen, zu denen sie klassische Balladentexte musikalisch aufarbeiten können. In Grup- pen interpretieren die SuS eine zuvor behandeltet Ballade musikalisch neu. Ein improvisierter Sprech- gesang, ein neuentstandener Refrain werden zum Playback geübt und anschließend mit einer Se- quenzer-Software aufgenommen. Der aufgenommene Gesang wird den SuS anschließend zur Verfü-

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Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck - 8 -

gung gestellt, sodass sie ihn verfremden oder in anderer Weise bearbeiten und zur Musik hinzufügen können.
Auch hierbei wäre der Einsatz von schuleigenen Tablets sinnvoll.

Deutsch /Kunst:

Die Möglichkeit, Balladentexte künstlerisch in Form von Collagen zu bearbeiten, wird durch den Ein- satz der Neuen Medien gefördert.
In diesem Zusammenhang erstellen die SuS eigene Videos zu zuvor besprochenen Balladen. Hierbei soll weniger das szenische Spiel als vielmehr die Verarbeitung mithilfe von Bildern, Videos etc. im Vordergrund stehen. (z.B. „Totentanz“ , Goethe – zu sehen auf Youtube). Kernaussagen, Handlungs- abschnitte, Deutungen und Vieles mehr können so auf moderne Weise verarbeitet und vertieft werden und als fertiges Produkt einer großen Öffentlichkeit abschließend wieder präsentiert werden.

Der Einsatz von schuleigenen Tablets mit entsprechender Schnittsoftware wäre hier sinnvoll.

Zusammenfassend kann man an dieser Stelle festhalten, dass durch den produktiven Einsatz der Neuen Medien die folgenden Kompetenzen im Rahmen des Medienpasses vermittelt werden:

 Bedienen und Anwenden5
SuS lernen Medienausstattung kennen, auswählen und reflektiert anzuwenden
SuS lernen verschiedene digitale Werkzeuge und deren Funktionsumfang kennen

und auswählen
SuS erlernen, ihre Daten sicher zu speichern

Darüber hinaus wird den SuS vermittelt, verantwortungsvoll mit persönlichen und frem-

den Daten umzugehen

 Informieren und Strukturieren6
Die SuS nutzen die Medien zur zielgerichteten Informationsrecherche
Sie werten und bewerten Informationen digitaler Medien und werden in die Lage ver-

setzt, kritisch damit umzugehen

 Kommunizieren und kooperieren
Gerade im Zusammenhang mit den erstellten Produkten in den Unterrichtsreihen wird

7

 Produzieren, präsentieren, analysieren und reflektieren
Wie zuvor beschrieben, steht der praktische Nutzen der Neuen Medien im Vorder-

grund. Daher werden die Bereiche 4 und 5 des Medienpasses NRW vollständig zur Geltung gebracht. Zu den Beschreibungen im ersten Teil soll an dieser Stelle noch erwähnt werden, dass natürlich auch die Quellendokumentation sowie die rechtlichen Grundlagen den SuS näher gebracht werden.

4.2 Englisch

4.2.1 Unterrichtsvorhaben 1 – Jahrgang 5/6: B2 Unit 4 - A weekend in Wales

In dieser Unterrichteinheit geht es inhaltlich darum, dass die Charaktere Dan und Jo zu Besuch bei den Großeltern sind. Dan erkrankt, wodurch die bereits beschlossenen Pläne durcheinandergeraten. Die Geschichte spielt in dieser Unit in Wales, wodurch landeskundliche Aspekte behandelt werden. Innerhalb der oben genannten Thematik lernen die SuS über die Unterschiede zwischen Stadt und Land zu sprechen. Sie lernen ebenfalls zu sagen, was gerade / schon / noch nicht gemacht wurde, sich über das eigene Befinden zu äußern sowie über ein Ereignis zu berichten.

Des Weiteren wiederholen die SuS die word order und die conditional sentences (I) und erweitern ihre grammatischen Strukturen um die word order place - time und das present perfect. Als Wortfelder werden Stadt, Land, Reisen, Sehenswürdigkeiten, Körperteile, Krankheiten, technische Anweisungen (Computer) und der Verkehrsunfall eingeführt.

Der Einsatz der Neuen Medien bietet nun folgende Möglichkeiten:

5

6

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den SuS vermittelt, diese zielgerichtet zu gestalten und zu teilen

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Aufgabe

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Kompetenzen nach dem Kompetenz- rahmen Medienpass

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Benötigte Medien

Die SuS bearbeiten die Web-Unit: Wales –

1.2 Digitale Werkzeuge
Die SuS kennen verschiedene digitale

Klassensatz schuleigener Tab- lets sowie vorhandener Inter-

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7

Vgl. Kompetenzrahmen Medienpass NRW Punkt 3.1

Vgl. Kompetenzrahmen Medienpass NRW Punkt 1

Vgl. Kompetenzrahmen Medienpass NRW Punkt 2.1 -2.4

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Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck

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Aufgabe

Kompetenzen nach dem Kompetenz- rahmen Medienpass

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Benötigte Medien

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present and past. (https://www.cornelsen .de/eg21/1.c.4309023. de#_1.c.2535144.de) (Web-Code EG21-B2- 058)

Werkzeuge zum Üben und Vertiefen ihrer Grammatikkenntnisse und deren Funkti- onsumfang, und setzen sie reflektiert und zielgerichtet ein.

netzugang

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Die SuS recherchieren zu landeskundlichen Aspekten (z.B. history, school, people, food, castles), die innerhalb einer PPP präsentiert werden.

2.1 Informationsrecherche
Die SUS können Informationsrecherchen zielgerichtet durchführen und wenden dabei Suchstrategien an.

2.2 Informationsauswertung
Die SuS können themenrelevante Infor- mationen und Daten aus Medienangebo- ten filtern, strukturieren und umwandeln und diese in Form einer PPP aufbereiten.

4.1 Medienproduktion und -präsentation Die SuS können Medienprodukte adres- satengerecht planen, gestalten und prä- sentieren. Sie kennen und nutzen Mög- lichkeiten des Veröffentlichens und Tei- lens.

4.2 Gestaltungsmittel
Die SuS kennen Gestaltungsmittel von Medienprodukten.

Klassensatz schuleigener Tab- lets sowie vorhandener Inter- netzugang zur Recherche, Er- arbeitung der PPP und einen Beamer zur Präsentation

Die Sus bearbeiten Grammatikaufgaben auf der Internetplat- form www.ego4u.de word order: https://www.ego4u.de/ de/cram- up/grammar/word- order

present perfect: https://www.ego4u.de/ de/cram- up/grammar/present- perfect-simple.

1.2 Digitale Werkzeuge
Die SuS kennen verschiedene digitale Werkzeuge zum Üben und Vertiefen ihrer Grammatikkenntnisse und deren Funkti- onsumfang, wählen diese aus und setzen sie reflektiert und zielgerichtet ein.

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Klassensatz schuleigener Tab- lets sowie vorhandener Inter- netzugang

Sie SuS üben die Aus- sprache im Bereich der “Silent letters” und “Stress in English and German”.

(z.B. TB p. 69/No. 16; WB, p. 51/No 16)hh

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1.1 Medienausstattung (Hardware)
Die SuS kennen die Medienausstattung (Hardware) und können mit dieser ver- antwortungsvoll umgehen.

MP3-Player oder Tablet mit Kopfhörern, um die Wörter rich- tig zu hören / verstehen (größe- rer Lerneffekt als das Hören in der Gruppe, individuelles Tempo und angepasste Wiederholun- gen)

Die SuS schreiben einen Text zum Thema “Your favourite place”.

1.1 Medienausstattung (Hardware)
Die SuS kennen die Medienausstattung (Hardware) und können mit dieser ver- antwortungsvoll umgehen.

1.2 Digitale Werkzeuge
Die SuS kennen verschiedene digitale Werkzeuge zum Präsentieren von Ar- beitsergebnissen und deren Funktionsum- fang und setzen sie zielgerichtet ein.

Visualizer/Elmo, um die Ergeb- nisse für alle an die Wand zu projizieren; Ergebnisse bespre- chen; besonders gelungene Leistungen zeigen und würdigen

Die SuS können die Vokabeln richtig aus-

1.1 Medienausstattung (Hardware)
Die SuS kennen die Medienausstattung

Tablet mit Kopfhörern und Inter- netzugang: Arbeiten mit einem

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Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck - 10 -

Aufgabe

Kompetenzen nach dem Kompetenz- rahmen Medienpass

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Benötigte Medien

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sprechen.

(Hardware) und können mit dieser ver- antwortungsvoll umgehen.

Online Wörterbuch (z.B. LEO); man kann die Wörter anklicken und dann anhören (ähnlich wie bei der Pronunciation Übung)

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4.2.2 Unterrichtsvorhaben 2 – Jahrgang 7/8: B4 Unit 2 – California, the ‘Golden Sta- te’?

In dieser Unterrichteinheit geht es inhaltlich darum, dass der Charakter Luis Morales, Sohn mexikani- scher Einwanderer, mit seiner Familie in San Clemente, Kalifornien, lebt. Nachdem sein Vater bei einem Unfall ums Leben kam, muss seine Mutter allein für den Lebensunterhalt der Familie sorgen. Die Unit gewährt einen Einblick in das Leben im Süden Kaliforniens, wodurch landeskundliche Aspek- te behandelt werden.

Innerhalb der oben genannten Thematik lernen die SuS sowohl über die Einwanderer in Kalifornien sowie über das Leben und Aufwachsen in zwei Kulturen zu sprechen. Sie lernen ebenfalls, Gefühle auszudrücken, über Sehenswürdigkeiten und Persönlichkeiten zu berichten und über amerikanische und deutsche Fernsehserien zu sprechen.

Des Weiteren wiederholen die SuS das Gerund as a subject und das passive (simple present, simple past; Kontrastierung active-passive). Als Wortfelder werden Sehenswürdigkeiten, Personenbeschrei- bungen, Einwanderung, Gefühle und Medien eingeführt.
Der Einsatz der Neuen Medien bietet nun folgende Möglichkeiten:

Aufgabe

Kompetenzen nach dem Kompetenz- rahmen Medienpass

Benötigte Medien

Als Einstieg wird eine Folge der TV Serie “OC California” gezeigt um den SuS einen Einblick in die The- menbereiche Orte, Wetter, Gefühle, Le- bensgefühl, amerika- nisches Englisch und Teenagerleben zu geben.

5.1 Medienanalyse
Die SuS können die Vielfalt der Medien, ihre Entwicklung und Bedeutungen ken- nen, analysieren und reflektieren.

DVD Player, vorhandener Inter- netzugang zur Recherche, Lap- top, Beamer

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Als Projekt recherchie- ren die SuS zuerst nach einem Lied zum Themenfeld ’Califor- nia, Los Angeles oder San Francisco’ und erstellen dann an- schließend eine Power Point Präsentation in Kleingruppen. Dabei beziehen sich die SuS auf den Songtext, ana- lysierend diesen und stützen die Präsentati- on mit passenden Bildern. Diese Ar- beitsweise schult das Hörverstehen der SuS und gibt zusätzlich landeskundliche In- formationen.

1.1 Medienausstattung (Hardware)
Die SuS kennen die Medienausstattung (Hardware) und können mit dieser ver- antwortungsvoll umgehen.

1.2 Bedienen und Anwenden (Digitale Werkzeuge)
Die SuS kennen verschiedene digitale Werkzeuge zum Präsentieren von Ar- beitsergebnissen und deren Funktionsum- fang und setzen sie zielgerichtet ein.

2.1 Informationsrecherche
Die SuS können Informationsrecherchen zielgerichtet durchführen und wenden dabei Suchstrategien an.

2.2 Informationsauswertung
Die SuS können themenrelevante Infor- mationen und Daten aus Medienangebo- ten filtern, strukturieren und umwandeln und diese in Form einer PPP aufbereiten.

4.1 Medienproduktion und -präsentation Die SuS können Medienprodukte adres- satengerecht planen, gestalten und prä-

Laptop, Tablet oder PC, Bea- mer, Lautsprecher, vorhandener Internetzugang zur Recherche

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Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck - 11 -

Aufgabe

Kompetenzen nach dem Kompetenz- rahmen Medienpass

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Benötigte Medien

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sentieren. Sie kennen und nutzen Mög- lichkeiten des Veröffentlichens und Tei- lens.

4.2 Gestaltungsmittel
Die SuS kennen Gestaltungsmittel von Medienprodukten.

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Als zweites Projekt führen die SuS einen Videochat mit Einwan- derern, die nach Kali- fornien gezogen sind (evtl. Mexicans). Mög- liche Themenbereiche könnten das tägliche Leben, regionale Be- sonderheiten, die Ar- beit / Arbeitszeiten, das Lebensgefühl und Hobbies sein. Dabei werden mögliche Fra- gen und Themenbe- reiche in Vorhinein erarbeitet.

3.1 Kommunikations- und Kooperations- prozesse
Die SuS können Kommunikations- und Kooperationsprozesse mit digitalen Werk- zeugen zielgerichtet gestalten sowie me- diale Produkte und Informationen teilen.

3.2 Kommunikations- und Kooperations- regeln
Die SuS kennen Regeln für digitale Kom- munikation und Kooperation und können diese formulieren und einhalten.

3.3 Kommunikation und Kooperation in der Gesellschaft
Die SuS können Kommunikations- und Kooperationsprozesse im Sinne einer aktiven Teilhabe an der Gesellschaft ge- stalten und reflektieren; sie können ethi- sche Grundsätze sowie kulturell- gesellschaftliche Normen beachten.

PC, Tablet, Laptop, Kopfhörer/ Headset, vorhandener Internet- zugang zur Recherche

Als Abschluss der Unterrichtsreihe dre- hen die SuS ein Wer- bevideo oder einen Werberadiosport „Co- me to California“ in- dem sie die Sehens- würdigkeiten nennen, auf geschichtliche Hintergründe einge- hen, und die Beson- derheiten der Land- schaft hervorheben.

1.1 Medienausstattung (Hardware)
Die SuS kennen die Medienausstattung (Hardware) und können mit dieser ver- antwortungsvoll umgehen.

1.2 Bedienen und Anwenden (Digitale Werkzeuge)
Die SuS kennen verschiedene digitale Werkzeuge zum Präsentieren von Ar- beitsergebnissen und deren Funktionsum- fang und setzen sie zielgerichtet ein.

4.1 Medienproduktion und -präsentation Die SuS können Medienprodukte adres- satengerecht planen, gestalten und prä- sentieren. Sie kennen und nutzen Mög- lichkeiten des Veröffentlichens und Tei- lens.

4.2 Gestaltungsmittel
Die SuS kennen Gestaltungsmittel von Medienprodukten.

5.1 Medienanalyse
Die SuS können die Vielfalt der Medien, ihre Entwicklung und Bedeutungen ken- nen, analysieren und reflektieren.

Kamera oder Tablet, PC, Dik- tiergerät + Software, Videobear- beitungssoftware, Beamer, Lautsprecher, vorhandener In- ternetzugang zur Recherche

Eine weitere Möglich- keit als Abschluss der Unterrichtsreihe ist die Erstellung eines Lepo-

2.1 Informationsrecherche
Die SuS können Informationsrecherchen zielgerichtet durchführen und wenden dabei Suchstrategien an.

PC, Tablet, Laptop, Drucker, vorhandener Internetzugang zur Recherche

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Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck - 12 -

Aufgabe

Kompetenzen nach dem Kompetenz- rahmen Medienpass

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Benötigte Medien

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rellos zu Kalifornien. Diese Informations- broschüre sollte 6-8 Seiten umfassen und unterschiedliche The- menbereiche behan- deln. Die Erstellung und Bearbeitung er- folgt ausschließlich im Unterrich.

2.2 Informationsauswertung
Die SuS können themenrelevante Infor- mationen und Daten aus Medienangebo- ten filtern, strukturieren und umwandeln und diese in Form einer PPP aufbereiten.

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Eine dritte Möglichkeit für den Abschluss der Unterrichtsreihe ist die Erstellung eines Skripts und Videos für eine weitere Episode der Santa Monica Se- rie. Dabei erstellen die SuS ein Skript, stellen dieses in verteilten Rollen dar, filmen es und bearbeiten und präsentieren es ab- schließend. Ebenfalls wäre ein Auftritt in einer Reality TV Show möglich, in der die SuS ein eigenes Video über ihr eigenes Leben aufnehmen.

1.1 Medienausstattung (Hardware)
Die SuS kennen die Medienausstattung (Hardware) und können mit dieser ver- antwortungsvoll umgehen.

1.2 Bedienen und Anwenden (Digitale Werkzeuge)
Die SuS kennen verschiedene digitale Werkzeuge zum Präsentieren von Ar- beitsergebnissen und deren Funktionsum- fang und setzen sie zielgerichtet ein.

4.1 Medienproduktion und -präsentation Die SuS können Medienprodukte adres- satengerecht planen, gestalten und prä- sentieren. Sie kennen und nutzen Mög- lichkeiten des Veröffentlichens und Tei- lens.

4.2 Gestaltungsmittel
Die SuS kennen Gestaltungsmittel von Medienprodukten.

Kamera, Tablet, Beamer, Laut- sprecher, Videobearbeitungs- software

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4.2.3 Unterrichtsvorhaben 3 – Jahrgang 9/10: B6 Unit 1 – Love life!

Im Rahmen des Themas werden Beziehungen sowohl anhand beispielhafter Charaktere in der Serie „West Street“ lebensnah bearbeitet als auch die Darstellungen von Beziehungen in den Medien – zum Beispiel in Filmen wie „Twilight“ - untersucht. Lebensnähe lässt sich aber nicht lediglich durch Buchfi- guren erzielen. So ist es gerade bei einem Thema, das bei Jugendlichen hochaktuell und in ihrer Le- benswirklichkeit verankert ist, geboten, persönliche Erfahrungen erlebbar zu machen. Und die Unter- suchung entsprechender Medien legt es nahe, solche auch selbst zu erstellen und die theoretisch erarbeiteten Kriterien selbst anzuwenden.

Aufgabe

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Kompetenzen nach dem Kompetenz- rahmen Medienpass

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Benötigte Medien

Die SuS erstellen eine eigene photo love story.

4.1 Medienproduktion und - präsentation Die SuS können Medienprodukte adres- satengerecht planen, gestalten und prä- sentieren. Sie kennen Möglichkeiten des Veröffentlichens und Teilens und nutzen diese.

4.2 Gestaltungsmittel
Die SuS kennen Gestaltungsmittel von Medienprodukten und können diese re- flektiert anwenden sowie hinsichtlich ihrer Qualität, Wirkung und Aussageabsicht beurteilen.

5.3 Identitätsbildung

Tablets in Klassenstärke benö- tigt sowie mindestens 5 Digital- kameras (je 1 pro Gruppe). Ent- sprechende Software ist in der Schule vorhanden.

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Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck - 13 -

Aufgabe

Kompetenzen nach dem Kompetenz- rahmen Medienpass

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Benötigte Medien

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Chancen und Herausforderungen von Medien für die Realitätswahrnehmung erkennen und analysieren sowie für die eigene Identitätsbildung nutzen.

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Weitere Unterrichtsreihen, für die sich diese Arbeit anbietet, sind z.B. The world of work oder Teen world (beides Jahrgang 9) und weitere Themen, die sich vor allem mit der Identitätsbildung befassen und hoch emotional besetzt sind.
Weitere Möglichkeiten, Medien in den Bereichen Sprechen, Grammatik und Wortschatz im Jahrgang 9/10 einzusetzen, sind bereits in den Unterrichtsvorhaben für die Jahrgänge 5/6 und 7/8 erwähnt wor- den.

4.3 Mathematik

Bereich 1.2 Digitale Werkzeuge

Einsatz von Tabellenkalkulation und dynamischer Geometriesoftware im Allgemeinen
Beispiele:
a) dynamische Geometriesoftware wie Geonext: Veränderungen darstellen wie z.B. die Lage des Mit- telpunktes des Um- und Inkreises von Dreiecken, Konstruktion von In- und Umkreis von Dreiecken (Klasse 7/8)
b) Tabellenkalkulation: Erstellen von Berechnungstabellen; anhand der Veränderung einzelner Werte den Nutzen von Tabellenkalkulation erkennen (Klassen 7 – 10)

Bereich 2.1 Informationsrecherche

Mit Hilfe des Internets recherchieren, wo negative Zahlen in unserer Umwelt vorkommen (Klasse 7)

Bereich 2.3 Informationsbewertung

Mit Hilfe einer Tabellenkalkulation Diagramme gestalten und verändern je nach gewünschter Aussa- geabsicht (Klassen 8 -10)

Bereich 6.3 Modellieren und Programmieren

Untersuchung von exponentiellem Kapitalwachstum über mehrere Jahre mit Hilfe einer Tabellenkalku- lation ; Erstellen von Finanzierungsplänen (Klasse 10)

Bereich 6.4 Bedeutung von Algorithmen

Bei quadratischen Funktionen die Bedeutung der Variablen a und in der Gleichung f(x) = ax2 + c mit Hilfe eines Funktionsplotters kennenlernen und anwenden (Klasse 10)

Was würde benötigt?

  • Tablets oder Laptops mit Internetzugang in Klassenstärke, auf denen dynamische Geometrie- software wie Geonext sowie Office (zumindest Excel und Word) installiert ist

  • Whiteboard(s) mit entsprechender Software

    4.4 Geschichte

4.4.1 Unterrichtsvorhaben „Arbeit und Alltagsleben in der Industrialisierung“ im Jahrgang 9

Skizzierung des Unterrichtsvorhabens und Begründung des Einsatzes Neuer Medien

In Jahrgangsstufe 9 wird als wesentliche Epoche der Geschichte die „Industrialisierung“ behandelt. Neben der Erarbeitung der Ursachen und den jeweiligen Wechselwirkungen bietet insbesondere der Schwerpunkt, die Lebensverhältnisse der Industriearbeiter zu erkunden, wesentliche Einsatzmöglich- keiten für die Nutzung Neuer Medien im Sinne der Informationsrecherche, -aufbereitung und – präsentation durch die Schülerinnen und Schüler mittels einer Präsentationssoftware.

Entscheidende Argumente für die mediale Aufbereitung des Themas durch die Schüler selber sind:

  1. In Jahrgangsstufe 8 sind die Voraussetzungen hierfür mittels der Informationstechnischen

    Grundbildung (Erarbeitung einer Präsentation) gelegt worden.

  2. Hinzu kommt, dass die jeweiligen Aspekte der Lebensverhältnisse auf der Wissensebene

    recht einfach zu erarbeiten sind und somit auf Schülerseite kaum tiefgreifende Fähigkeiten der (historischen) Quellen- oder Textanalyse vorhanden sein müssen, um erfolgreich die Sach- verhalte präsentieren zu können.

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Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck - 14 -

Verlauf des Unterrichtsvorhabens

Nachdem die Entstehungsbedingungen der Industrialisierung mit den Schülern erarbeitet wurden, kann man die Lebensverhältnisse der Industriearbeiterschaft thematisieren. Empfehlenswert ist die Präsentation einer Bilderfolge via Beamer, die das Thema bereits in Modulen sequenziert, aus denen sich dann die Vortragsthemen der SuS ergeben.

Mögliche Vortragsthemen wären:

  1. Wie gefährlich war die Arbeit in der Fabrik?

  2. In welchen Wohnverhältnissen lebte die Industriearbeiterschaft?

  3. Wie sah die „Kinderarbeit“ aus?

  4. Inwieweit war die Arbeiterschaft von Umwelt und Krankheiten belastet?

  5. Wie lebten die (Arbeiter-)Frauen in der Industrialisierung?

Die Themen können in Partner- oder Gruppenarbeit erarbeitet werden. In einem ersten Zugang wer- den im Internet gefundene Informationsquellen auf ihre Eignung überprüft. Danach können über Me- thoden der Texterarbeitung (Frage-Stichwort-Methode) und –auswertung jeweils Präsentationen zum Thema erstellt und in der Klasse vorgetragen werden. Gegebenenfalls kann im Verlauf der Erarbei- tung der Präsentation auch die Zitierweise und der korrekte Verweis auf Informationsquellen aus dem Internet erläutert werden.

Kompetenzen im Rahmen des Medienpasses

2.1 Informationsrecherchen zielgerichtet durchführen und dabei Suchstrategien anwenden
2.2 Themenrelevante Informationen und Daten aus Medienangeboten filtern, strukturieren, umwan- deln und aufbereiten
2.3 Informationen, Daten und ihre Quellen sowie dahinterliegende Strategien und Absichten erkennen und kritisch bewerten
4.1 Medienprodukte adressatengerecht planen, gestalten und präsentieren; Möglichkeiten des Veröf- fentlichens und Teilens kennen und nutzen
4.3 Standards der Quellenangaben beim Produzieren und Präsentieren von eigenen und fremden Inhalten kennen und anwenden

Mediale Voraussetzungen

  • internetfähige Pcs oder Laptops in halber Klassenstärke

  • Präsentationssoftware

4.4.2 Konzept zum Unterrichtsvorhaben „Menschen und Schicksale in Deutschland zur Zeit des Ersten Weltkrieges“ für die 10. Jahrgangsstufe anhand der App „Lost Generation“8

Unterrichtsreihe und Unterrichtsvorhaben

Das Unterrichtsvorhaben ist eingebettet in die Reihe „Imperialismus und Erster Weltkrieg“.
In der Unterrichtsreihe soll den Schülerinnen und Schülern ein Verständnis für die Vorgänge in Europa in der Zeit von 1880 bis 1918 vermittelt werden. Die Lernenden sollen das Großmachtstreben in Euro- pa im 19. Jahrhundert unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen er- klären (Sachkompetenz).
Im Unterrichtsvorhaben „Menschen und Schicksale in Deutschland zur Zeit des Ersten Weltkrieges“ steht die Vermittlung folgender Kompetenz im Fokus: Die Schülerinnen und Schüler sollen Ursachen, Verlauf und Auswirkungen des Ersten Weltkrieges in Grundzügen darstellen (Sachkompetenz). Für den Lernerfolg ist dabei von hoher Bedeutung, dass wichtige Personen und Gruppen, ihre Funktionen, Motive und Handlungsmöglichkeiten nicht nur beschrieben, sondern auch beurteilt werden können (Urteilskompetenz). Hierfür wiederum ist es elementar, dass im Unterricht ein Lebensweltbezug her- gestellt wird. Dies geschieht im Unterrichtsvorhaben „Menschen und Schicksale in Deutschland zur Zeit des Ersten Weltkrieges“ sowohl auf der inhaltlichen als auch der methodischen Ebene. Die Ler- nenden beschäftigen sich mit Lebensläufen und Schicksalen von Jugendlichen, die exemplarisch für eine ganze Generation stehen und im zu untersuchenden Zeitraum etwa gleich alt sind wie die Schü- lerinnen und Schüler heute. Des Weiteren findet die Untersuchung mit Hilfe von einer App statt: Avat- are nehmen die Lernenden mit auf eine Reise durch ihr Leben in Deutschland in der Zeit des Ersten Weltkrieges. Die einzelnen Stationen (Jugend, Kriegsbeginn, Front, Heimatfront und Kriegsende) sind belegt mit historischem Material, welches eine Bandbreite von Fotografien über Geschichtskarten bis hin zu Briefen/Postkarten bietet. Durch das historische Quellenmaterial wird die Methodenkompetenz

8
Die App „Lost Generation“ ist ein Projekt des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Kooperation mit dem Bun-

desarchiv.

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Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck - 15 -

der Lernenden geschult. Die Schülerinnen und Schüler identifizieren und unterscheiden Formen der Überlieferung sowie Spuren der Vergangenheit voneinander. Des Weiteren beschreiben sie in Bild- quellen Einzelheiten und stellen Zusammenhänge dar.

Begründung des Einsatzes der Neuen Medien

Das Unterrichtsvorhaben „Menschen und Schicksale in Deutschland zur Zeit des ersten Weltkrieges“ in Verbindung mit der App „Lost Generation“ kann ausschließlich mit dem Einsatz Neuer Medien durchgeführt werden. Die Voraussetzung zur Durchführung der Unterrichtsreihe ist ein Klassensatz schuleigener Tablets (z.B. Samsung Tab A 10.1) sowie ein vorhandener und funktionstüchtiger Inter- netzugang.

Der Begriff „Lost Generation“ umschreibt die verlorene junge Generation, die sich ab Sommer 1914 einem Krieg auslieferte, ohne zu wissen, dass sie sich schon bald in einer weltweiten Katastrophe

9

ungeahnten Ausmaßes befinden würde.
Um über die Ereignisse und Hintergründe des Ersten Weltkrieges zeitgemäß und abwechslungsreich zu informieren, wurde eine App für Tablets entwickelt. Die „Lost Generation“ steht im Mittelpunkt der App, die 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges vor allem die heutige junge Generation an- sprechen soll, frei nach dem Motto: „Lost Generation meets Smartphone-Generation“. Die App soll junge Menschen für das Thema Erster Weltkrieg sensibilisieren und ihnen Schicksale Gleichaltriger nahebringen, die den Krieg real erlebt und durchlitten haben. Wie in einem Zeitsprung können die

10

Die Schülerinnen und Schüler folgen während der Dauer des Unterrichtsvorhabens einer realen histo-11

rischen Person, Avatar genannt, in die Zeit des Ersten Weltkrieges. Zu Beginn wählt sich jede/r Ler- nende einen Avatar aus und erstellt einen Steckbrief (Alter zum Kriegsbeginn, Herkunft, Aussehen, Charakter, Verhaltensweisen, Funktion/Aufenthaltsorte während des Krieges). Der Avatar erzählt den Lernenden in der Ich-Form seine Lebensgeschichte, ergänzt durch personenbezogene Bilder und Originaldokumente. Die sich hinter den Avataren verbergenden historischen Personen sind zur Zeit des Ersten Weltkrieges selbst noch Jugendliche oder junge Erwachsene und stammen aus unter- schiedlichen Jugendkulturen und gesellschaftlichen Milieus dieser Zeit. Somit schlagen die Avatare eine erzählerische Brücke zur Lebenswelt der jungen Menschen vor 100 Jahren. Die Lernenden kön- nen so ihre eigene Lebenswelt mit der damaligen vergleichen und damit auch Bezüge herstellen zu

12

gegenwärtigen gesellschaftspolitischen Fragen.
Die Schülerinnen und Schüler folgen den Avataren episodenhaft durch ihr Leben und bearbeiten da- bei verschiedene Lernstationen mit Hilfe von Arbeitsblättern (Neue Kriegswaffen, Rüstungsindustrie, Feldpost, Dolchstoßlegende, Versailler Vertrag, Augusterlebnis, Schule und Krieg, Propaganda). Bei einigen Stationen arbeiten die Lernenden ergänzend mit ihrem Geschichtsbuch (Klett: Zeitreise3). Die Schülerinnen und Schüler erstellen im Verlauf ihrer Arbeit mit der App ein Portfolio, welches am Ende des Unterrichtsvorhabens als Grundlage zur Bewertung der individuellen Leistung herangezogen wer- den kann.
Ein großer Vorteil der Arbeit mit der App stellt die Möglichkeit des fächerübergreifenden Unterrichts dar. So können einige Themenbereiche in verschiedenen Fächern, wie z.B. Deutsch, Politik, Kunst und Musik, aufgegriffen werden.

Kompetenzen im Rahmen des Medienpasses

Zusammenfassend kann an dieser Stelle festgehalten werden, dass durch den Einsatz der Neuen Medien im Rahmen des Unterrichtsvorhabens „Menschen und Schicksale in Deutschland zur Zeit des Ersten Weltkrieges“ die folgenden Kompetenzen des Medienpasses vermittelt werden:

13

Bedienen und Anwenden
Die Schülerinnen und Schüler lernen Medienausstattung kennen, auszuwählen und reflektiert anzu- wenden.
Die Schülerinnen und Schüler lernen, ihre Daten zu speichern. Darüber hinaus wird den Lernenden ein verantwortungsvoller Umgang mit persönlichen und fremden Daten vermittelt.

Ängste, Hoffnungen und Schicksale dieser jungen Menschen vor 100 Jahren erlebt werden.

Verlauf des Unterrichtsvorhabens

14
Die Schülerinnen und Schüler nutzen die Medien zur zielgerichteten Informationsrecherche.

9
Vgl. http://www.lost-generation.eu/fileadmin/redaktion/micro_lost-gnereration/materialien/Lost-Generation_Allgemeine-

Einleitung.pdf, (13.02.2018).

10
Vgl. Ebd.

11
Vgl. Ebd.

12
Vgl. Ebd.

13
Vgl. Kompetenzrahmen Medienpass NRW Punkt 1.

14
Vgl. Kompetenzrahmen Medienpass NRW Punkt 2.1 – 2.4.

Informieren und Strukturieren

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Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck

- 16 -

Die Schülerinnen und Schüler werten und bewerten Informationen digitaler Medien und werden in die Lage versetzt, kritisch damit umzugehen.

Kommunizieren und Kooperieren

Im Zusammenhang mit den erstellen Produkten während des Unterrichtsvorhabens (Steckbrief, Port-

folio) wird den Schülerinnen und Schülern vermittelt, diese zielgerichtet und adressatengerecht zu

15

Produzieren, Präsentieren, Analysieren, Reflektieren
Im Unterrichtsvorhaben „Menschen und Schicksale in Deutschland zur Zeit des Ersten Weltkrieges“ steht der praktische Nutzen der App „Lost Generation“, welche auf einmalige Art und Weise eine „Brü- cke schlägt“ zwischen der „Lost Generation“ und der „Smartphone-Generation“, im Vordergrund. Die Bereiche 4 und 5 des Medienpasses NRW werden vollständig zur Geltung gebracht. Des Weiteren werden sowohl die Quellendokumentation als auch die rechtlichen Grundlagen mit den Schülerinnen und Schülern erläutert.

4.5 Erdkunde

Benötigte neue Medien:

Tablets oder Laptops mit Internetzugang, sowie Office oder OpenOffice Programmen als halber Klas- sensatz; Beamer in Lehrerräumen

Kompetenzbereich 1: Bedienen und Anwenden

1.2 Digitale Werkzeuge

Die Schülerinnen und Schüler nutzen neben dem Atlas auch digitale Karten (z.B. google maps), um sich in Räumen verschiedener Maßstäben zu orientieren.

Kompetenzbereich 2: Informieren und Recherchieren

2.1 Informationsrecherche

Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet z.B. zum Thema „Amerikanische Städte und Nationalparks“.

Kompetenzbereich 4: Produzieren und Präsentieren

4.1 Medienproduktion und –präsentation

Die Schülerinnen und Schüler gestalten anhand vorher recherchierten Informationen eine Präsentati- on am Laptop/Tablet. Diese werden dann im Lehrerraum über den Beamer gezeigt und präsentiert.

4.6 Musik

4.6.1 Jahrgangsstufen 5 und 6 - Unterrichtsvorhaben „3 Komponisten aus 3 Jahr- hunderten“

In dieser Unterrichtsreihe lernen die SuS die Musik und biographische Aspekte der Komponisten Händel, Mozart und Tschaikowsky kennen. Darüber hinaus werden die drei Epochen Barock, Klassik und Romantik thematisiert.
Nach einem einführenden Quiz über die Musiker und der Herausstellung ihrer auch heute noch beste- henden Aktualität bekommen die SuS die Aufgabe, einen Kurzvortrag über einen der Komponisten oder der Epochen zu halten.

SuS in die Recherchemöglichkeit des Internets einzuführen .
Zwar kennen viele junge Menschen schon die Suchmaschine „Google“, doch eine gezielte Suche nach Informationen fällt vielen noch schwer.
Hierzu wird den SuS die Suchmaschine „Frag Finn“ (auch als App für Handy oder Tablets verfügbar) nahe gebracht. Kindgerecht finden die SuS unter zuvor erarbeiteten Schlagwörtern entscheidende Informationen für ihren Vortrag.

17Die Informationen werden schließlich mithilfe geeigneter Präsentationssoftware dargestellt .

15
Vgl. Kompetenzrahmen Medienpass NRW Punkt 3.1.

16

gestalten und zu teilen.

In diesem Zusammenhang müssen die SuS Informationen recherchieren. Hier bietet es sich an, die16

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17

Vgl. Kompetenzrahmen Medienpass NRW Punkt 4.1 und 4.2 sowie 1.1-1.4

Vgl. Kompetenzrahmen Medienpass NRW Punkt 2.1 und 2.2

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Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck

- 17 -

4.6.2 Alle Jahrgangsstufen - Unterrichtsvorhaben „Praktisches Musizieren im Klas-

senverband“ (dieses Unterrichtsvorhaben gilt für alle Jahrgangsstufen)

In diesem Unterrichtsvorhaben erlernen die SuS am Beispiel eines geeigneten populären Liedes (z.B. „Apologize“, „Lieder“, „Save tonight“, „Ist da jemand“) im Klassenverband zusammen zu musizieren. Hier findet der Einsatz der Neuen Medien auf folgende Art statt:

Nachdem die SuS das Lied instrumental beherrschen, wird mithilfe einer geeigneten Audio- Sequen-

18

zer- Software (z.B. „Logic“, „Cubase“)
ren die SuS ihr Spiel sowohl auditiv als auch mithilfe des Beamers visuell – erste Erkenntnisse über Audiobearbeitung können so im Klassenverband vermittelt werden.
Das von den SuS erstellte „Playback“ wird im weiteren Verlauf der Unterrichtssequenzen dann ge- nutzt, um mithilfe oben genannter Software von den SuS besungen zu werden. Das Mehrspurauf- nahme- System wird ihnen so auf praktische Art und Weise vermittelt.
Wenn beide Bereiche – also Musik und Gesang – fertig aufgenommen sind, sollen die SuS den Klang oder das Arrangement ihres Stückes bearbeiten.
Hier kann die Software „Audicity“ verwendet werden.
Deutlich einfacher ist allerdings die Arbeit an Schüler- Tablets mit geeigneter Software (z.B. Cubasis)

4.6.3 Jahrgangsstufe 9 und 10: Unterrichtsvorhaben „Filmmusik“

In dieser Unterrichtsreihe erlenen die SuS die Funktionen von Filmmusik. Besonderer Schwerpunkt hierbei ist die praktische Auseinandersetzung mit der Thematik.

Die beiden praktischen Unterrichtssequenzen werden in Kleingruppen bearbeitet.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung bekommen die SuS die Aufgabe, zu einer vorgegebenen Musik eine Spielszene zu erfinden, diese zu spielen und schließlich zu filmen. Hierbei deuten die SuS die Musik und setzen die zuvor erlernten theoretischen Grundlagen praktisch um (einige Stücke ent- halten das Stilmittel „mood technique“ oder „Mickey Mousing“)

In der dritten Sequenze bekommen die SuS die Aufgabe, zu einer Filmszene („Ice Age“) eine Filmmu- sik zu komponieren und aufzunehmen. Hierbei stehen ihnen neben traditionellen Instrumenten und handgemachten Geräuschen auch Apps wie „Instant Buttons“ oder „Youtube“ zu Verfügung, um nicht nur professionelle Geräusche, sondern auch „fertige“ Musik einzusetzen.

Einsatz von Neuen Medien: T ablet

  • Musik für Spielszene

  • Filmen der Spielszene

  • Hilfe bei Vertonung (Instant Button, youtube- Internet)

  • Aufnahme der Musik

  • Schnittsoftware um Musik und Film zusammen zu bringen

4.6.4 Unterrichtsvorhaben „Kurzvorträge zu Bereichen der populären Musik“19

In dieser Unterrichtsreihe vertiefen die SuS ihre Kenntnisse über die Entwicklungen der populären Musik. In diesem Zusammenhang bekommen die SuS die Aufgabe zu Stilrichtungen oder bedeuten- den Künstlern einen Kurzvortrag zu halten.

Einsatz der Neuen Medien: Recherche
Präsentation

Diese Unterrichtsreihe steht stellvertretend für alle Bereiche, in denen SuS recherchieren und präsen- tieren müssen.

Auch hier böte sich der Einsatz von Tablets an.

18

19

Vgl. Kompetenzrahmen Medienpass NRW Punkt 1, 2 und 4

Vgl. Kompetenzrahmen Medienpass NRW Punkt 1.2

das Spielen der Kinder aufgenommen. Im Anschluss reflektie-

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Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck

- 18 -

Die Fachschaft Musik schlägt nach intensiver Auseinandersetzung mit der Thematik vor, Klassensätze von Schul-Tablets anzuschaffen.
Geeignet scheint hier ein „Samsung Tab A 10.1“ –Tablet. Dieses Gerät ist im Vergleich kostengünstig und bietet eine umfangreiche und doch einfache Handhabung.

4.7 Evangelische Religionslehre

4.7.1 Informieren und Recherchieren

2.1 Informationsrecherche
Informationsrecherchen zielgerichtet durchführen und dabei Suchstrategien anwenden

Geplante Stunde:
Schüler in Klasse 8 sollen sich zum Thema „Religiöse Sondergemeinschaften“ am Beispiel Scientolo- gy Informationen aus dem Internet beschaffen.
Diese Aufgabe stellt die Schüler vor eine besondere Schwierigkeit, denn sie müssen hier sehr genau unterscheiden, ob sie auf einer Internetseite sind, die über Scientology informiert oder auf einer Seite sind, die von Scientology selbst kommt.

Schüler und Lehrer haben je Person einen Laptop, der Laptop des Lehrers ist angeschlossen an ei- nen Beamer.
Der Lehrer zeigt nun auf seinem Laptop (über den Beamer) welche Suchmaschinen es im Internet gibt und das diese nicht immer gleiche Angaben zu einem Thema machen.

Nachdem eine Suchmaschine ausgewählt wurde, geben alle Schüler den Begriff „Scientology“ in ihren Laptop ein.
Die Schüler versuchen nun einzuschätzen, ob sie anhand der Webadresse eine richtige Beurteilung treffen können, ob es sich um eine Seite von oder über Scientology handelt.

Im nächsten Schritt schauen wir uns die Überschriften an und überlegen, was relevant für unser The- ma ist.
Dann können die Schüler die für ihr Referat relevanten Informationen zusammenstellen.

Benötigte Medien:
Beamer
Je ein Laptop pro Schüler und Lehrer

4.7.2 Produzieren und Präsentieren

4.3 Quellendokumentation
Standards der Quellenangaben beim Produzieren und Präsentieren von eigenen und fremden Inhal- ten kennen und anwenden

Schüler halten Referate, stellen Infoplakate her oder sammeln Material für ein Portfolio. Dazu haben sie recherchiert, meist im Internet, manchmal auch in Büchern. Für Quellenangaben aus Büchern ist die Zitierweise relativ einfach und von daher auch einfach zu vermitteln, in Bezug auf das Internet gestaltet sich das Zitieren schwieriger.

In einer Religionsstunde Klasse 10 zum Thema Todesstrafe sollen die Schüler die Quellen angeben, die sie für ein Referat benutzt haben. Idealerweise würden die Schüler mit einem Laptop arbeiten (jeder Schüler braucht einen eigenen Computer , da aber die Computerräume für unsere Lerngruppen zu klein sind, sind transportable Laptops die bessere Lösung). Der Lehrer kann über einen Beamer jeweils verschiedene Laptopbildschirme sichtbar machen und mit den Schülern individuell, aber für alle sichtbar üben, wie sie die notwendigen Quellenangaben finden, welche Angaben gemacht werden müssen und wo diese zu stehen haben.

Benötigte Medien:
Beamer
Je ein Laptop pro Schüler und Lehrer

4.8 Katholische Religionslehre

4.8.1 Unterrichtsvorhaben 1: Im Rahmen der Unterrichtsreihe TAUFE (Jahrgang 6)

Beim Thema Taufe sollen die SuS die Möglichkeit haben, Internetrecherchen zu ihrem Taufnamen, zu ihrer Gemeinde etc. durchzuführen. Da die Informatikräume meist belegt sind, sollten zur Durchfüh- rung des Vorhabens Tablets in ausreichender Anzahl (30) angeschafft werden.

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Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck - 19 -

Da die Taufe ein ganz individuelles und für Christen zentrales Erlebnis ist, sind die SuS aufgefordert, Erinnerungen an die eigene Taufe mit zur Schule zu bringen. Oft werden Fotos mitgebracht. Um diese der gesamten Lerngruppe zugänglich zu machen, sollte ein Visualizer (Elmo) zur Verfügung stehen.

Die zu erwerbenden Kompetenzen im Rahmen dieser Unterrichtsreihe sind
2.1. Informationsrecherchen zielgerichtet durchführen und dabei Suchstrategien anwenden (Schwer- punkt soll hier das Kennenlernen kindgerechter Suchmaschinen sein)
3.1. Kommunikations- und Kooperationsprozesse mit digitalen Werkzeugen zielgerichtet gestalten sowie mediale Produkte und Informationen teilen

Die Medien werden von allen Fachschaftsmitgliedern in der jeweiligen Unterrichtsreihe benutzt wer- den. Darüber hinaus bestand bei der Fachschaft Übereinstimmung darin, dass der Visualizer gerade in Religionslehre zur Bildbetrachtung häufig Verwendung finden wird, denn Bildimpulse werden häufig genutzt. Entsprechendes Material erscheint aber häufig nur in Bildbänden und liegt nicht digital vor. Auch Recherchearbeiten, bei denen Tablets in ausreichender Menge benötigt werden, werden im Religionsunterricht sehr häufig durchgeführt.

4.8.2 Unterrichtsvorhaben 2: Im Rahmen der Unterrichtsreihe SCHÖPFUNG (Jahr- gang 8)

Im Rahmen des Themas wird sowohl die Schöpfung als wertvolles und einzigartiges Gut behandelt, als auch die Verantwortung der Menschen hierfür und der Missbrauch der Schöpfung. Die Polarität dieses Themas soll den SuS verdeutlicht werden. Dies lässt sich besonders eindrucksvoll vermitteln, wenn die SuS mit Hilfe des Programms Moviemaker (vorhanden) Bildsequenzen erstellen und sie musikalisch unterlegen. Hierzu werden sowohl Tablets in Klassenstärke (30, s.o.) benötigt als auch entsprechend viele Kopfhörer sowie mindestens 5 Digitalkameras (je 1 pro Gruppe).

Die zu erwerbenden Kompetenzen im Rahmen dieser Unterrichtsreihe sind
4.2. Gestaltungsmittel von Medienprodukten kennen, reflektiert anwenden sowie hinsichtlich ihrer Qualität, Wirkung und Aussageabsicht beurteilen
5.3. Chancen und Herausforderungen von Medien für die Realitätswahrnehmung erkennen und ana- lysieren sowie für die eigene Identitätsbildung nutzen

Auch hier gilt, dass die Medien von allen Fachschaftsmitgliedern in der jeweiligen Unterrichtsreihe benutzt werden. Weitere Unterrichtsreihen, für die sich diese Arbeit anbietet, sind z.B. Tod und Ster- ben (Jahrgang 10), Freundschaft und erste Liebe (Jahrgang 7) und weitere Themen, die sich vor al- lem mit der Identitätsbildung befassen und hoch emotional besetzt sind.

4.9 Biologie

Schwerpunkte: Zellbiologie, Mikroskopie, Boden- und Wasseranalysen im Kontext „Ökosysteme“ (nb- Kurse, Ergänzung NW, regulärer Biologie-Unterricht)
Benötigte neue Medien: ca. 10 digitale Mikroskope für Gruppenarbeiten mit Software für MS Windows, Tablets oder Laptops mit Internetzugang und Bild- sowie Textverarbeitungsprogrammen als halber Klassensatz (ca. 15)

Kompetenzbereich 3: Kommunizieren und Kooperieren
3.1 Kommunikations- und Kooperationsprozesse
Während des Mikroskopierens und im Anschluss beim Auswählen und Bearbeiten digitalisierter Mik- roskopie-Bilder am Tablet oder Laptop beraten und gestalten die Schüler gemeinsam die Bildprodukte und bereiten diese für ein mediales Produkt vor, z. B. eine Power-Point-Präsentation zu den Themen- bereichen „Zellaufbau“, „Plankton im Schulweiher“.

Kompetenzbereich 4: Produzieren und Präsentieren
4.1 Medienproduktion und -präsentation
Die Schüler erarbeiten Referate und gestalten diese am Tablet/Laptop. Auch die Präsentation erfolgt mit den neuen Medien (Beamer vorhanden).

Kommunikationsbereich 6: Problemlösen und Modellieren
6.1 Prinzipien der digitalen Welt
Mithilfe der zugehörigen Software können die Schüler mikroskopierte Bilder direkt auf dem Bildschirm ansehen, bearbeiten, vermessen und speichern.

6.2 Algorithmen erkennen

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Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck - 20 -

Algorithmische Muster begegnen den Schülern nicht nur im Aufbau von z. B. pflanzlichen und tieri- schen Zellen oder Geweben, die mikroskopiert werden, sondern auch in der Bedienung bzw. Funktion des Mikroskops sowie den sich daran anschließenden Möglichkeiten (Bearbeitung, Vermessung, Speichern).

4.10 Chemie

4.10.1 Unterrichtsvorhaben 1 – Jahrgang 8: Die Luft, in der wir leben/ Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen

In dieser Unterrichteinheit geht es inhaltlich darum, dass die SuS einen Überblick bekommen, aus welchen Stoffen sich die Luft, in der wir leben, zusammensetzt. Sie sollen einen Einblick in die The- matik der Luftschadstoffe, den Treibhauseffekt sowie den Begriff Ozon bekommen. Außerdem sollen sie sich mit dem Klimawandel auseinandersetzen.

Der Einsatz der Neuen Medien bietet nun folgende Möglichkeiten:

Aufgabe

Kompetenzen nach dem Kompetenz- rahmen Medienpass

Benötigte Medien

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Die SuS erstellen Steckbriefe über die einzelnen Bestandtei- le der Luft (Stickstoff, Sauerstoff, Edelgase, Kohlenstoffdioxid)

2.1 Informationsrecherche
Die SuS können Informationsrecherchen zielgerichtet durchführen und wenden dabei Suchstrategien an.

Klassensatz schuleigener Tab- lets sowie vorhandener Inter- netzugang zur Recherche

Die Lehrkraft zeigt den SuS im Zusammen- hang der Stunde „das ‚Feuergas‘ Sauerstoff“ als Demonstrations- versuch die Glimm- spanprobe als Nach- weis für Sauerstoff

6.2 Algorithmen erkennen Algorithmische Muster und Strukturen in verschiedenen Kontexten erkennen, nachvollziehen und reflektieren.

ELMO Dokumentenkamera

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Die SuS informieren sich über die Verwen- dung von Sauerstoff in Medizin und Technik und arbeiten an einem Vortrag über die Ge- winnung von Sauer- stoff in der Technik Weitere mögliche Re- feratsthemen wären: Die Katstrophe am Nyos-See

Die Dunsthöhle in Bad Pyrmont

1.2 Digitale Werkzeuge
Verschiedene digitale Werkzeuge und deren Funktionsumfang kennen, auswäh- len sowie diese kreativ, reflektiert und zielgerichtet einsetzen

1.3 Datenorganisation
Informationen und Daten sicher spei- chern, wiederfinden und von verschiede- nen Orten abrufen; Informationen und Daten zusammenfassen, organisieren und strukturiert aufbewahren

2.1 Informationsauswertung Themenrelevante Informationen und Da- ten aus Medienangeboten filtern, struktu- rieren, umwandeln und aufbereiten

3.1 Kommunikations- und Kooperations- prozesse
Kommunikations- und Kooperationspro- zesse mit digitalen Werkzeugen zielge- richtet gestalten sowie mediale Produkte und Informationen teilen

4.2 Gestaltungsmittel
Gestaltungsmittel von Medienprodukten kennen, reflektiert anwenden sowie hin- sichtlich ihrer Qualität, Wirkung und Aus- sageabsicht beurteilen.

Klassensatz schuleigener Tab- lets sowie vorhandener Internet- zugang zur Recherche oder zur Erstellung von Lernvideos und passender Verknüpfung zum Beamer, ggf. Kopfhörer

ELMO Dokumentenkamera zur Unterstützung des Vortrags

-So gelangen Schad- stoffe in die Luft-

4.1 Medienproduktion und- präsentation Medienprodukte adressatengerecht pla-

Klassensatz schuleigener Tab- lets sowie vorhandener Internet-

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Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck - 21 -

Aufgabe

Kompetenzen nach dem Kompetenz- rahmen Medienpass

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Benötigte Medien

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Die SuS erarbeiten zu den unterschiedlichen schädlichen Abgasen Diagramme, die eine Übersicht über die Verursacher von Emissionen in unter- schiedlichen Ländern darstellen

nen, gestalten und präsentieren; Möglich- keiten des Veröffentlichens und Teilens kennen und nutzen

2.2 Informationsauswertung Themenrelevante Informationen und Da- ten aus Medienangeboten filtern, struktu- rieren, umwandeln und aufbereiten

zugang und passende Verknüp- fung zum Beamer

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-NRW- Umweltdaten online-
Die SuS schauen sich verschiedene Internet- seiten von Messstatio- nen an und verglei- chen diese.

2.3 Informationsbewertung
Informationen, Daten und ihre Quellen sowie dahinterliegende Strategien und Absichten erkennen und kritisch bewerten

3.3 Kommunikation und Kooperation in der Gesellschaft
Kommunikations- und Kooperationspro- zesse im Sinne einer aktiven Teilhabe an der Gesellschaft gestalten und reflektie- ren; ethische Grundsätze sowie kulturell- gesellschaftliche Normen beachten

5.4 Selbstregulierte Mediennutzung Medien und ihre Wirkungen beschreiben, kritisch reflektieren und deren Nutzung selbstverantwortlich regulieren; andere bei ihrer Mediennutzung unterstützen

Klassensatz schuleigener Tab- lets sowie vorhandener Inter- netzugang

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Der natürliche Treib- hauseffekt, die Folgen der Erwärmung ; und was man dagegen tun kann-

Die SuS lernen, dass die Lufthülle der Erde ähnlich wie das Glas in einem Gewächshaus wirkt und dass durch diesen natürlichen Treibhauseffekt erst angenehme Durch- schnittstemperaturen auf der Erde möglich sind. Sie erkennen, dass die Treibhausga- se jedoch derzeit durch den Mensch verursacht zunehmen, dies wahrscheinlich Auswirkungen auf die derzeitige Erderwär- mung hat und befas- sen sich daher mit den Folgen der globalen Erderwärmung und möglichen Verände- rungen.

2.4 Informationskritik
Unangemessene und gefährdende Medi- eninhalte erkennen und hinsichtlich recht- licher Grundlagen sowie gesellschaftlicher Normen und Werte einschätzen; Jugend- und Verbraucherschutz kennen und Hilfs- und Unterstützungsstrukturen nutzen

4.3 Quellendokumentation
Standards der Quellenangaben beim Pro- duzieren und Präsentieren von eigenen und fremden Inhalten kennen und anwen- den

5.2 Meinungsbildung
Die interessengeleitete Setzung und Ver- breitung von Themen in Medien erkennen sowie in Bezug auf die Meinungsbildung beurteilen

6.1 Prinzipien der digitalen Welt Grundlegende Prinzipien und Funktions- weisen der digitalen Welt identifizieren, kennen, verstehen und bewusst nutzen.

ELMO Dokumentationskamera zum Vergleich von Diagrammen oder auch zur genaueren Erläu- terung des natürlichen Treib- hauseffekts ggf. als Modellver- such zu zeigen

Klassensatz Tablets um Kontro- verse zum Thema zu führen und festzuhalten oder auch eine Umfrage zum Thema durchzu- führen.

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Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck - 22 -

4.10.2 Unterrichtsvorhaben 2 – Jahrgang 9: Salze sind unentbehrlich

In dieser Unterrichteinheit geht es inhaltlich darum, dass die SuS der Welt der Stoffe noch näher be- gegnen. Sie lernen daher im Themengebiet der Salze etwas über den Aufbau von Ionenverbindungen, Molekülverbindungen und Metallen mit den für sie typischen Teilchen und chemischen Bindungen. Dieses Wissen können sie nutzen um sich die jeweiligen Eigenschaften von Stoffen zu erklären.

Der Einsatz der Neuen Medien bietet nun folgende Möglichkeiten:

Aufgabe

Kompetenzen nach dem Kompetenz- rahmen Medienpass

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Benötigte Medien

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Kostbarkeit Salz-
Die SuS erstellen ein Mind-Map zum Vor- kommen und Verwen- dung von Salzen

2.1 Informationsrecherche Informationsrecherchen zielgerichtet durchführen und dabei Suchstrategien anwenden.

4.1 Medienproduktion und –präsentation Medienprodukte adressatengerecht pla- nen, gestalten und präsentieren; Möglich- keiten des Veröffentlichens und Teilens kennen und nutzen

Tablet und vorhandener Inter- netzugang zur Recherche, EL- MO zur Visualisierung des Er- gebnisses

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Salze- Verbindungen aus geladenen Teil- chen-
Die Lehrkraft zeigt zum Einstieg die Elekt- rolyse von Zinkiodid

6.2 Algorithmen erkennen Algorithmische Muster und Strukturen in verschiedenen Kontexten erkennen, nachvollziehen und reflektieren.

Medienausstattung (Hardware) Medienausstattung (Hardware) kennen, auswählen und reflektiert anwenden; mit diese verantwortungsvoll umgehen

ELMO zur besseren Visualisie- rung des Lehrerdemonstrations- versuchs

Vom Atom zum Ion/Ionenverbindungen -
Die SuS basteln aus Papier bzw. Pappe Atommodelle unter- schiedlicher Elemente und erklären mithilfe beweglicher Au- ßenelektronen in ei- nem selbsterstellten Kurzvideo oder aber unter der Dokumen- tenkamera wie aus einem Atom ein Ion wird und wie Ionen- verbindungen entste- hen

Weitere Stunde
-
Elektronenpaarbin- dungen bei Molekülen- Die SuS nutzen ihre bereits hergestellten Atommodelle bzw. fertigen ggf. weitere an, um in einem weite- ren selbsterstellten Kurzvideo bzw. unter der Dokumentenkame- ra zu erklären wie

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Digitale Werkzeuge
Verschiedene digitale Werkzeuge und

deren Funktionsumfang kennen, auswäh- len sowie diese kreativ, reflektiert und zielgerichtet einsetzen

2.1 Informationsrecherche Informationsrecherche zielgerichtet durch- führen und dabei Suchstrategien anwen- den.

2.2 Informationsauswertung Themenrelevante Informationen und Da- ten aus Medienangeboten filtern, struktu- rieren, umwandeln und aufbereiten

3.1 Kommunikations- und Kooperations- prozesse
Kommunikations- und Kooperationspro- zesse mit digitalen Werkzeugen zielge- richtet gestalten sowie mediale Produkte und Informationen teilen

3.2 Kommunikation und Kooperationsre- geln
Regeln für digitale Kommunikation und Kooperation kennen, formulieren und einhalten

4.1 Medienproduktion und- präsentation Medienprodukte adressatengerecht pla- nen, gestalten und präsentieren; Möglich-

Tablet zum Erstellen eigener Kurzvideos mit Erklärungen, ELMO zur Präsentation und genaueren Erklärung Schritt für Schritt

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Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck - 23 -

Aufgabe

Kompetenzen nach dem Kompetenz- rahmen Medienpass

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Benötigte Medien

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diese entstehen

keiten des Veröffentlichens und Teilens kennen und nutzen

4.2 Gestaltungsmittel
Gestaltungsmittel von Medienprodukten kennen, reflektiert anwenden sowie hin- sichtlich ihrer Qualität, Wirkung und Aus- sageabsicht beurteilen

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4.11 Französisch

4.11.1 Jahrgangsstufe 6 - Unterrichtsvorhaben: <Bienvenue à Levallois>

In diesem Unterrichtsvorhaben geht es um die gezielte Suche nach Informationen zum Thema des in Band 1 des neu eingeführten Lehrwerks À toi! vorgestellten Orts Levallois, einer Stadt im Départe- ment Hauts-de-Seine in der Region Île-de-France, die nordwestlich von Paris gelegen ist. Die Schüler sollen hier Strategien zur Recherche im Internet erlangen, welches angeleitet wird durch ein ergän- zendes Modul im Lehrwerk (S. 38; vgl. hierzu „Kompetenzrahmen Medienpass NRW 2.1, 2.2, 2.3, 2.4).

Dazu wird ein Klassensatz von Tablets (ca. 33 Stück) und ein WLAN-Zugang/Internetzugang benötigt.

4.11.2 Jahrgangsstufe 9 und 10 - Unterrichtsvorhaben: Präsentationen zu Städten und Regionen in Frankreich

In diesem Unterrichtsvorhaben geht es darum, landeskundliche Besonderheiten und „Schönheiten“ Frankreichs im Internet zu erforschen, da dieser Aspekt in den meisten Lehrwerken zu kurz kommt (2.1., 2.2., 2.3. und 2.4.).
Dazu benötigen die Französischkurse einen Satz Tablets (ca. 25-30 Stück) und einen WLAN- Zugang/Internetzugang.

Die so gewonnenen und gefilterten Informationen werden in einer geeigneten Form (Power-Point- Präsentation, Visualisierung eines Handouts oder Erstellung eines Films unter Berücksichtigung der Punkte 4.1., 4.2., 4.3. und 4.4) über einen Beamer vorgestellt und in einer konstruktiven Feedback- runde besprochen.

Benötigt werden neben einem Beamer Tablets mit Videofunktion und Schnitt-Software, Office-Pakete mit PPP sowie eine leistungsstarke Dokumentenkamera (z.B. Elmo).

Im Idealfall sind die Ergebnisse so gut, dass sie für andere sichtbar gemacht werden können, etwa auf „Youtube“.

4.11.3 Jahrgangsstufe 7 und 8 - Unterrichtsvorhaben: Rollenspiele einmal anders (7: On fait les courses 8: On fait du shopping)

Hier werden vorbereitete Gesprächssituationen durch Internetsuchen (etwa ähnliche Gesprächssitua- tionen auf „you tube“) „verfeinert“ und verbessert, mit Tablets aufgezeichnet, nach der Bewertung entweder erneut aufgenommen oder bereits mit einer Schnitt-Software bearbeitet.
Jedes Rollenspiel wird den Mitschüler/innen über einen Beamer vorgeführt und in einer konstruktiven Feedbackrunde besprochen.

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Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck - 24 -

5 Medienscouts

Schwerpunkte: Informationsrecherche, Sicherheit im Netz, Mediengrundbildung, Beratungsangebot Benötigte neue Medien: Tablets oder Laptops mit Internetzugang, Drucker

Kompetenzbereich 1: Bedienen und Anwenden
1.4 Datenschutz und Informationssicherheit
Das Medienscout-Konzept deckt den Themenbereich „Chancen und Risiken neuer Medien“ ab, wobei ausgebildete Scouts und Lehrende Schüler zu Themen wie „Sicheres Chatten“, „Sichere E-Mail- Kommunikation“ und „Datenschutz“ sensibilisieren. Die Recherche zu diesen Inhalten erfolgt ebenfalls mediengestützt am Tablet/Laptop. Anregungen zum Thema findet man unter www.learnline.de/angebote/internetvereinbarungen/sowie auf der Website von Klicksafe (www.klicksafe.de).

Kompetenzbereich 2: Informieren und Recherchieren
2.1 Informationsrecherche
Durch eine online gestützte Recherche und den Vergleich untereinander lernen die Schüler verschie- dene Suchmaschinen kennen. Desktopsuchmaschinen, Intranetsuchmaschinen, Online- Enzyklopädien oder Videosuchmaschinen, wie z. B. YouTube, stehen im Fokus. Im Anschluss an den Vergleich können diese als Auskunfts- und Lernmedium (z. B. für Referate oder Facharbeiten) kritisch beleuchtet werden.

2.4 Informationskritik
Da die Medienscouts auch geschult werden im Erkennen unangemessener und gefährdender Medien- inhalte sowie der rechtlichen Grundlagen und gesellschaftlichen Normen und Werte, können sie hilfe- suchende Schüler in Richtung Jugendschutz beraten und Unterstützung anbieten. Die Aufklärung und z. T. das Hilfsangebot erfolgen onlinegestützt (z. B. planet-schule.de; klicksafe.de). Vielgefragte The- men unserer Schüler sind: „Fremde im Netz“, „Fakeaccounts“, „Cybermobbing“.

Kompetenzbereich 3: Kommunizieren und Kooperieren
3.3 Kommunikation und Kooperation in der Gesellschaft
Die Ausbildung der Medienscouts beinhaltet Elemente zum Kommunikationstraining, zur Beratungskompetenz und zum sozialen Lernen. Eine ihrer Aufgaben besteht daher darin, ein entspre- chendes Beratungs- und Informationssystem für Mitschüler aufzubauen und innerhalb dieser Angebo- te zielgruppenorientiert und adäquat zu reagieren. Wichtig für diese Arbeit ist nicht nur, Hilfgesuche online aufrufen und beantworten zu können (E-Mail-Beratungsangebot), sondern sich in besonderen Fragen selbst durch Recherche weiterbilden zu können.

6 Die technischen Anforderungen

6.1 Bestandsaufnahme

Die Anne-Frank-Realschule verfügt zurzeit über 2 Computerräume mit 20 bzw. 24 geleasten Stan- dard-Pcs (Intel Pentium G2030 Prozessor mit 3,00 GHz, 4 GB Arbeitsspeicher und eine Festplatte von 110 GB). In den einzelnen Lehrerräumen finden sich weitere Pcs, die aus dem Altbestand stammen (Geräte mit Asus-Board). Wie bereits ausgeführt, hat die Schule den Großteil ihrer Räume mit Bea- mern ausgerüstet (33 Beamer der Hersteller BenQ oder NEC). Für pädagogische Zwecke steht au- ßerdem eine digitale Kamera und eine Dokumentenkamera (auch Visualizer oder Elmo genannt) zur Verfügung.

6.2 Zukünftiger Bedarf

Insbesondere die Ausführungen zur Nutzung Neuer Medien in den traditionellen Fächern machen deutlich, dass insgesamt eine größere Anzahl für Klassen verfügbare Laptops/Pcs erwünscht ist, um die dargestellten Unterrichtsvorhaben auch durchzuführen. Die Nutzung der vorhandenen zwei PC- Räume ist aufgrund der Prüfungsanforderungen in der Priorität dem Fach Informatik vorbehalten. Die- ses Fach wird ab Klasse 7 im Wahlpflichtbereich der Schule als viertes Klassenarbeitsfach unterrich- tet, zumeist in zwei parallel laufenden Kursen. Allein hierdurch entsteht eine Auslastung dieser Räume mit insgesamt acht (Kursen) mal 3 Stunden, also 24 Stunden. Wenn man den einstündigen Unterricht in informationstechnischer Grundbildung der Jahrgangsstufen 7 und 8 hinzunimmt, sind die Räume bereits mit 32 Stunden belegt. Darüber hinaus ist der sogenannte kleine Informatikraum (U20) mit insgesamt 20 PC-Einheiten flächenmäßig zu klein, um eine Klasse mit ca. 30 Schülern aufzunehmen.

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Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck - 25 -

Insofern ist es dringend notwendig, weitere Räumlichkeiten mit adäquater Fläche zu organisieren, die entweder mit netzfähigen PC-Einheiten oder Laptops, jeweils mit entsprechender pädagogischer Oberfläche, ausgerüstet sind, um ansatzweise die dargestellten Unterrichtsvorhaben zu realisieren. Mindestens 30 Pcs/Laptops sollten in einem solchen Raum zur Verfügung stehen. Die Räume sollten dabei eine interne, kabelgebundene Vernetzung (LAN) mit bis zu 30 Netzwerkanschlüssen aufweisen, da ein solches LAN die bislang bessere Zugriffs- und Geschwindigkeitsperformance bietet als ein für solche Zwecke eingerichtetes WLAN.

Mindestens 2 so ausgestattete Räume müssten für die Fachlehrer zugänglich sein, ohne mit dem Fachunterricht Informatik oder der Informationstechnischen Grundbildung zu kollidieren.

Daneben wird folgende Ausstattung gewünscht:

  1. 10 sogenannte Dokumentenkameras (Visualizer oder Elmos)

  2. 2 digitale Videokameras

  3. 4 Whiteboards

  4. 15 digitale Mikroskope

Mit dieser Ausstattung ließe sich das vorliegende Konzept und damit die digitale Schule 4.0 umsetzen.

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Medienkonzept der Anne-Frank-Realschule-Gladbeck - 26 -

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